Suche eingrenzen
/
3107
Dokumente gefunden
|
angezeigt: 661 - 680
Bern, Burgerbibliothek, Mss.h.h.X.49
Papier · 210 pp. · 28.5 x 20.5 cm · Um 1466–1473
Ulrich Boner: Edelstein
Um 1349/50 entstandene Fabelsammlung des Dominikaners Ulrich Boner in deutscher Sprache, dem Berner Patrizier Johann von Ringgenberg gewidmet. Die wichtigsten Vertreter der vollständigsten Bestandsklasse sind Basel, Universitätsbibliothek AN III 17 sowie die mutmassliche Abschrift Bern, Burgerbibliothek Mss.h.h.X.49, deren Illustrationen allerdings weit weniger hochstehend sind. Die Handschrift, welcher die ersten 2 Lagen fehlen, wurde vermutlich von Hemon Egli, Vogt zu Erlach, oder von einer Person aus seinem Umfeld geschrieben; über seinen Enkel Jakob von Bollingen gelangte sie später in die Familienbibliothek von Erlach im Schloss Spiez. 1875 wurde sie von Friedrich Bürki aus dem Nachlass gekauft und der Berner Stadtbibliothek geschenkt.
(mit)
Online seit: 2024-09-26
Bern, Burgerbibliothek, Cod. AA 90.27
Pergament · 6 ff. · 24 x 16.5 cm · 11./12. Jahrhundert
Alcuinus: Confessio de Trinitate; Hildebertus Cenomanensis: De novo sacrificio vetus abrogante; Passio Andreae apostoli (Fragment)
3 Doppelblätter aus einer vermutlich in Frankreich entstandenen Handschrift, von der sich ein weiterer Teil im Vatikan, BAV, Reg. lat. 477 befindet. Der Berner Teil enthält die Confessio de Trinitate Alkuins, ein Gedicht des Hildebertus Cenomanensis sowie den Beginn der Passion des Apostels Andreas. Ein Exlibris mit Bücherfluch ist leider kaum mehr zu entziffern. Das Fragment gelangte 1632 aus dem Besitz von Jacques Bongars nach Bern.
(mit)
Online seit: 2021-07-12
Bern, Burgerbibliothek, Cod. AA 90.28
Pergament · 1 f. · 27 x 21 cm · 12. Jahrhundert
Leges Langobardorum (Fragment)
Einzelblatt einer in Frankreich entstandenen Handschrift mit einem Bruchstück der Leges Langobardorum. Das Fragment gelangte 1632 aus dem Besitz von Jacques Bongars nach Bern.
(mit)
Online seit: 2021-07-12
Bern, Burgerbibliothek, Cod. AA 90.29
Pergament · 8 ff. · 19.5 x 11 cm · Ende 10. – 1. Hälfte 11. Jahrhundert
Priscianus: Institutiones grammaticae; Vita Prisciani; Seneca: Epistulae ad Lucilium (Fragment)
4 Doppelblätter (wohl 1 Lage) einer kleinformatigen Handschrift, die, wie die Schreibernotiz (f. 5v-6r) eines Letaldus vermuten lässt, aus Fleury oder Micy stammt. Sie enthielt, nebst Auszügen aus Priscians und Senecas Werken, die Disticha Catonis und weitere Stücke. Das Fragment gelangte über Pierre Daniel, der die Schreibernotiz in Bern, Burgerbibliothek, Cod. 450.11 kopiert hat, 1632 aus dem Besitz von Jacques Bongars nach Bern.
(mit)
Online seit: 2021-07-12
Bern, Burgerbibliothek, Cod. AA 91
Papier · 181 ff. · 31 x 21.5 cm · 1467
Wolfram von Eschenbach: Parzival, dt.
Beim sogenannten „Berner Parzival“ handelt es sich um den letzten datierten handschriftlichen Textzeugen des zwischen 1200 und 1210 entstandenen Gralromans Wolframs von Eschenbach, der überdies mit Illustrationen versehen ist. Die Handschrift wurde vermutlich 1467 vom Berner Kaufmann Jörg Friburger beim Schreiber Johann Stemhein von Konstanz in Auftrag gegeben. Dieser hat den Text seiner Vorlage stilistisch und redaktionell für den Geschmack eines spätmittelalterlichen Stadtpublikums modernisiert. Zudem liefert er Anweisungen für Illustrationen, die ein Maler mit 28 kolorierten Federzeichnungen in einem wenig späteren Arbeitsgang ausgeführt hat. Die weitere Geschichte der heute 180 Blätter umfassenden Handschrift ist unbekannt; sie muss jedoch in den ersten Jahren des 19. Jahrhunderts in die Berner Stadtbibliothek gelangt sein, in deren Besitz sie spätestens 1816 nachgewiesen ist.
(mit)
Online seit: 2017-09-26
Bern, Burgerbibliothek, Cod. B 219
Pergament · 150 ff. · 24.8 x 15 cm · ca. 1202-1242
Cartularium Lausannense
Das Chartularium Lausannense vereint ca. 700, die Administration des Kapitels und der Kathedrale von Lausanne betreffende Dokumente aus den Jahren 814-1242. Es enthält unterschiedliche Texte: die Annalen von Lausanne, ein topographisches Chartular, ein chronologisches Register, zwei Chroniken, ein Urbar, die Chronik der Bischöfe von Lausanne und den Nekrolog der Kathedrale. Seine Zusammenstellung begann gegen 1202 und wurde 1242 abgeschlossen; 5 Akten, die von 1250-1294 datiert sind, wurden später hinzugefügt. Cono von Stäffis (vor 1200-1243/1244), der 1202 Domprobst in Lausanne wurde, überwachte von 1216 bis 1242 direkt die Redaktion des Manuskriptes und die Anordnung der Dokumente. Die materielle Struktur ist durch die zahlreichen Zusätze zum ursprünglichen Kern, der dem Livre censier du Chapitre cathédral de Lausanne von ca. 1202 entspricht, sehr komplex.
(tog)
Online seit: 2013-12-13
Bern, Burgerbibliothek, Cod. C 219
Pergament und Papier · 8 + 8 + 8 + 8 ff. · A) 29.5 x 19.5-20 cm; B) 27 x 21.5 cm; C) 30.5 x 21.5 cm; D) 27 x 20 cm · A) zweite Hälfte des 11. Jahrhunderts; B) erste Hälfte des 15. Jahrhunderts; C) um 1465–1475; D) Ende 9./ Anfang 10. Jahrhundert
A) Cicero: Topica; B) Annaeus Florus: Epitome Bellorum Romanorum; Livius: Periochae; C) Juvenal: Saturae, cum glossis; D) Augustinus (Pseudo-): Categoriae [= Paraphrasis Themistiana] (Fragmente)
Sammelband, bestehend aus vier ganz unterschiedlichen Teilen, die vermutlich 1632 aus dem Besitz von Jacques Bongars nach Bern gelangten; die Teile B und C stammen aus dem Collège de Navarre in Paris. Sämtliche Teile sind, mindestens teilweise, illuminiert. Von allen Fragmenten finden sich zugehörige Teile in anderen Bibliotheken, nämlich A: Paris BN lat. 7709, f. 1–4; B: Paris BN lat. 17566, f. 1–40; C: Paris BN lat. 17902, f. 1–85 sowie D: Leiden UB, Voss. Q 2 IX (f. 60).
(mit)
Online seit: 2019-10-10
Bern, Burgerbibliothek, Cod. D 219
Pergament · 8 + 10 ff. · 27.5 x 19.5 cm ; 26.5 x 17 cm · A) letztes Viertel des 9. Jahrhunderts; B) zweites Viertel des 9. Jahrhunderts
A) Passiones sanctorum; B) Isidorus: Synonyma, Differentiae (Fragmente)
Sammelband, bestehend aus zwei unterschiedlichen Teilen, die vermutlich 1632 aus dem Besitz von Jacques Bongars nach Bern gelangten. Teil A stammt aus einer umfangreichen Sammlung von Heiligenviten für die Liturgie in Fleury, von der sich verschiedene Stücke im Vatikan erhalten haben: Reg. lat. 274, f. 95–102; Reg. lat. 318, f. 1–79, 80–146, 147–258; Reg. lat. 585, f. 13–27; Reg. lat. 711.II, f. 11–18; 67–76. Teil B enthält Fragmente aus Isidors grammatikalischen Schriften und wurde vermutlich im östlichen Frankreich geschrieben.
(mit)
Online seit: 2019-10-10
Bern, Burgerbibliothek, Cod. E 219
Pergament · 8 ff. · 26 x 15.5 cm · erste Hälfte des 9. Jahrhunderts
Salvianus Massiliensis: Epistulae (Fragment)
Einziger Textzeuge für gewisse Briefe des Salvianus von Marseille, dessen Ergänzung in Paris BN lat. 2174, f. 113–115 erhalten ist. Das nicht illuminierte Fragment dürfte vermutlich 1632 aus dem Besitz von Jacques Bongars nach Bern gelangt sein.
(mit)
Online seit: 2019-10-10
Bern, Burgerbibliothek, Cod. F 219 I
Pergament · 14 ff. · 24.5 x 18.5 cm · zweite Hälfte des 10. Jahrhunderts
Boethius: De arithmetica (Fragment)
Mit zahlreichen schematischen Darstellungen versehenes Fragment aus der Arithmetica des Boethius, das 1632 aus dem Besitz von Jacques Bongars nach Bern gelangt sein dürfte.
(mit)
Online seit: 2019-10-10
Bern, Burgerbibliothek, Cod. F 219 II
Pergament · 4 ff. · 31 x 22 cm · erste Hälfte des 9. Jahrhunderts
Isidorus: De natura rerum (Fragment)
Zwei Doppelblätter aus einer vermutlich in der Loiregegend entstandenen Isidor-Handschrift. Das Fragment enthält u.a. eine sorgfältig gezeichnete Windrose sowie am Ende astronomische Texte, die im Umfeld der Aratea auch als Scholia Bernensia bekannt sind. Es ist wohl 1632 mit der Sammlung von Jacques Bongars nach Bern gelangt.
(mit)
Online seit: 2019-10-10
Bern, Burgerbibliothek, Cod. F 219 III
Pergament · 18 ff. · 34.5–35 x 24.5–25 cm · zweite Hälfte des 7. Jahrhunderts
Oribasius: Synopsis medica (Fragment)
Bruchstück einer wohl in Spanien entstandenen und möglicherweise über Italien in die Kathedralbibliothek von Chartres gelangten Unzialhandschrift mit medizinischen Texten, deren übrige Teile in Paris BN lat. 10233 erhalten sind. Aufgrund eines Eintrags des Berner Bibliothekars Samuel Hortin dürfte das Fragment mit grosser Wahrscheinlichkeit 1632 mit der Bongarsiana nach Bern gelangt sein.
(mit)
Online seit: 2019-10-10
Bern, Burgerbibliothek, Mss.h.h.I.1
Pergament · 235 pp. · 40–40.5 x 28–28.5 cm · 1478-1483
Diebold Schilling, Amtliche Berner Chronik, Bd. 1
Die Amtliche Berner Chronik wurde 1474 vom Rat der Stadt Bern in Auftrag gegeben. Rund zehn Jahre später konnte Diebold Schilling das dreibändige, mit kolorierten Titelblättern, Initialen und über 600 grossen Illustrationen geschmückte Werk dem Rat überreichen. Der erste Band enthält die Berner Frühgeschichte von der Stadtgründung bis ins Jahr 1421, nach der älteren Chronik des Konrad Justinger, in der Fassung von Bendicht Tschachtlan. In der Folgezeit wurde das Werk fast drei Jahrhunderte lang in der Berner Kanzlei aufbewahrt, welche die Bände 1762 der Stadtbibliothek schenkte.
(mit)
Online seit: 2012-12-20
Bern, Burgerbibliothek, Mss.h.h.I.2
Pergament · 186 pp. · 38–39 x 27–27.5 cm · 1478-1483
Diebold Schilling, Amtliche Berner Chronik, Bd. 2
Die Amtliche Berner Chronik wurde 1474 vom Rat der Stadt Bern in Auftrag gegeben. Rund zehn Jahre später konnte Diebold Schilling das dreibändige, mit kolorierten Titelblättern, Initialen und über 600 grossen Illustrationen geschmückte Werk dem Rat überreichen. Der zweite Band enthält die Ereignisse der Jahre 1421 bis 1466 und basiert zu wesentlichen Teilen auf der Fründ-Bearbeitung der Chronik von Benedicht Tschachtlan. In der Folgezeit wurde das Werk fast drei Jahrhunderte lang in der Berner Kanzlei aufbewahrt, welche die Bände 1762 der Stadtbibliothek schenkte.
(mit)
Online seit: 2012-12-20
Bern, Burgerbibliothek, Mss.h.h.I.3
Pergament · 472 pp. · 38 x 27.5–28 cm · 1478-1483
Diebold Schilling, Amtliche Berner Chronik, Bd. 3
Die Amtliche Berner Chronik wurde 1474 vom Rat der Stadt Bern in Auftrag gegeben. Rund zehn Jahre später konnte Diebold Schilling das dreibändige, mit kolorierten Titelblättern, Initialen und über 600 grossen Illustrationen geschmückte Werk dem Rat überreichen. Der dritte, künstlerisch reichste Band enthält Schillings eigene Beschreibung der Burgunderkriege samt ihrer Vorgeschichte bis ins Jahr 1480. Er steht in engem Zusammenhang zur heute in der Zentralbibliothek Zürich befindlichen Grossen Burgunderchronik (Ms. A 5). In der Folgezeit wurde das Werk fast drei Jahrhunderte lang in der Berner Kanzlei aufbewahrt, welche die Bände 1762 der Stadtbibliothek schenkte.
(mit)
Online seit: 2012-12-20
Bern, Burgerbibliothek, Mss.h.h.I.16
Papier · 806 pp. · 37 x 26 cm · 1484/85
Diebold Schilling, Spiezer Chronik
Die nach dem langjährigen Aufbewahrungsort Spiez benannte Chronik des Chronisten Diebold Schilling ist, als Auftragswerk für Rudolf von Erlach, auch als ‚Privater Schilling' bekannt. Sie enthält die Berner Frühgeschichte von der Stadtgründung bis hin zu Vorkommnissen Mitte des 15. Jh. und ist, im Gegensatz zu Schillings dreibändiger Amtlicher Chronik (BBB Mss.h.h.I.1-3), unvollendet geblieben (die Burgunderkriege sind nicht enthalten).
(mit)
Online seit: 2012-12-20
Bern, Burgerbibliothek, Mss.h.h.XV.54
Pergament · 12 ff. · 34.5 x 24.5 cm · kurz vor 1331
Jahrzeitenbuch des Klosters Königsfelden
Das nur 12 Blatt (= 1 Lage) umfassende Fragment aus dem Kloster Königsfelden enthält ein vollständiges Kalendar (Nekrolog) mit den Einträgen der Todestage der Mitglieder der habsburgischen Stifterfamilie sowie des Beichtvaters der Königin Agnes von Ungarn (Lamprecht von Österreich) bis 1330. Es gelangte nach der Aufhebung des Klosters 1528 in bernischen Privatbesitz und wurde im 19. Jahrhundert der Berner Stadtbibliothek geschenkt.
(mit)
Online seit: 2018-06-14
Bern, Burgerbibliothek, MUE Inc I 20
Pergament · 1 f. · 29 x 23.5-24 cm · frühes 9. Jahrhundert
Biblia latina: Vulgata, recensio Alcuini (Fragment)
Reste einer Alkuinbibel aus dem Dominikanerkloster Bern, die um 1495 durch den Buchbinder Johannes Vatter als Spiegelblätter verschiedener heute in Bern und Solothurn befindlicher Inkunabeln verwendet wurden. Nach Aufhebung des Klosters 1528 gelangte der Trägerband (MUE Inc. I.20) vielleicht mit dem Büchervermächtnis des Venners Jürg Schöni 1534 in den Besitz der Berner Bibliothek. Zusammenführung der Fragmente: [sine loco], codices restituti, Cod. 5 (Biblia latina).
(mit)
Online seit: 2019-12-12
Beromünster, Stiftskirche St. Michael, C 5 fol.
Pergament · 252 ff. · 34.5 x 24.5 cm · 1474-1476
Hochdorfer Missale
Das Missale nach dem Gebrauch des Bistums Konstanz wurde vom Beromünster Pfründner Johannes Dörflinger in den Jahren 1474-1475 für die Kirche in Hochdorf geschrieben. Die Handschrift wurde für die neue Kaplanei St. Peter und Paul, wahrscheinlich von ihrem Gründer, dem Leutpriester und Dekan Johannes Teller in Auftrag gegeben. Sie enthält erlesene, filigrane Initialen in den verschiedenen liturgischen Teilen und eine ganzseitige Miniatur mit einer Kreuzigungsgruppe (f. 106v), die das Te igitur einleitet. Auf einigen unbeschrieben gelassenen Seiten (f. 78r-82v) wurden die wichtigsten Urkunden betreffend der Einrichtung der Pfründe von St. Peter und Paul in Hochdorf kopiert.
(ber)
Online seit: 2014-09-23
Beromünster, Stiftskirche St. Michael, Ms. C 14
Papier · 265 ff. · 21 x 15 cm · zweite Hälfte des 14. Jahrhunderts / 15. Jahrhundert
Compendium morale de avibus / de quadrupedibus – Heinrich von Langenstein, De discretione spiritum – Johannes Gerson Opus tripartitum de praeceptis Decalogi, de confessione, et de arte moriendi – Bonaventura, De praeparatione ad missam – Moralitates super evangelium sancti Lucae – Jacobus de Cessolis, De ludo scachorum (Auszüge) – Marienpredigt
Kompositband katechetisch-aszetischen Inhalts, Papier, in Quartformat. Drei verschieden starke Faszikel. Der älteste, aus der 2. Hälfte des 14. Jahrhunderts, von der Hand eines Albert von Münnerstadt, Konventualen der Deutschordenskommende Hitzkirch, enthält Moralitates super evangelium sancti Lucae. Ihnen wurden vielleicht in Beromünster in der 2. Hälfte des 15. Jahrhunderts zwei naturkundliche Compendia moralia (Auszüge aus der Enzyklopädie des Thomas von Cantimpré) und katechetische Traktate Heinrichs von Langenstein, Johannes Gersons und Bonaventuras vorgebunden. Gelehrte Gebrauchshandschrift aus dem Kontext der Seelsorge (flüchtige Hand mit zahllosen Abbreviaturen besonders im dritten Faszikel).
(luz)
Online seit: 2014-09-23