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Beromünster, Stiftskirche St. Michael, Cantatorium
Pergament · 72 ff. · 25.9 x 15.5 cm · 13. Jahrhundert
Cantatorium
Das Cantatorium von Beromünster enthält die solistisch vorgetragenen Gesänge der Messe mit Notation, und als Nachtrag des 14. Jhs. einige Tropen. Unter diesen die Kyrientrope Kyrie fons bonitatis und Cunctipotens. Interessant ist der Bestand an Conductus. Der Codex ist in einen Holzkasten mit zwei Elfenbeintafeln des 8.-9. Jhs. eingebunden.
(ber)
Online seit: 2009-12-21
Beromünster, Stiftskirche St. Michael, Epistolar
Pergament · 129 ff. · 23.5 x 17.2 cm · erste Hälfte des 11. Jahrhunderts
Epistolar
Das Epistolar ist die älteste Handschrift der Bibliothek des Stifts Beromünster und laut „Haustradition“ wurde es von einem Mitglied der Stifterfamilie von Lenzburg, dem Grafen Ulrich († vor 1050), geschenkt. Der Vorderdeckel besteht aus einer später hinzugefügten Elfenbeintafel der 2. Hälfte-Ende des 13. Jhs.
(ber)
Online seit: 2009-12-21
Bever, Dorfarchiv Bever, B 4
Papier · 8 ff. · 22 x 16 cm · 1558-1562
Artichels del 1558 (Satzungen der Gemeinde Bever)
Die
Handschrift enthält die Satzungen der Gemeinde Bever von 1558 (ff. 1r-5v).
Diese wurden nach 1560 als Grundlage für die Erarbeitung neuer Statuten
verwendet, wobei die Artikel zum Teil ergänzt und nach der Abschrift
durchgestrichen wurden, jedoch ohne Textverlust. Der Entwurf der neuen
Satzungen wurde auf den leeren Blättern fortgesetzt; eine Reinschrift dieses
Textes ist aber nicht erhalten.
(dar)
Online seit: 2017-12-14
Bever, Dorfarchiv Bever, B 5
Papier · 193 ff. · 19.5 x 14.5 cm · 1584-1661
Ls Artichels, u Aschantamains, & Estem, dalla Vschinaunchia da Biuer (Die Artikel oder Satzungen der Nachbarschaft Bever 1584-1661)
Enthält
die Satzungen und die jeweiligen Schätzungslisten von 1584 (ff. 1-30), 1589
(ff. 33-58), 1593 (ff. 60-85), 1597 (ff. 88-115) und 1601 (ff. 117-146),
vereinzelt mit zusätzlichen Beschlüssen der Gemeinde. Es folgen die
Schätzungslisten der Jahre 1613, 1617, 1625, 1629, 1637, 1641, 1645, 1649,
1653, 1657 und 1661 (ff.155-186), die einen Überblick über die Entwicklung der
Vermögensverhältisse in dieser Gemeinde über 70 Jahre ermöglichen.
(dar)
Online seit: 2017-12-14
Bremgarten, Stadtarchiv Bremgarten, Bücherarchiv Nr. 2
Papier · 202 ff. · 40.5 x 29 cm · [1514-1532]
Werner Schodoler, Eidgenössische Chronik, Bd. 2
Die Eidgenössische Chronik von Werner Schodoler (1490-1541) ist die jüngste der illustrierten Schweizer Chroniken des Spätmittelalters. Ihre Niederschrift wurde aus privater Initiative zwischen 1510 und 1535 unternommen und hat v.a. die Amtliche Berner Chronik von Diebold Schilling und die Kronica von Petermann Etterlin zur Vorlage. Dieser Band, der zweite der dreiteiligen Chronik, enthält hauptsächlich die Erzählung des Alten Zürichkrieges und wird von 130 kolorierten Federzeichnungen illustriert. Die drei Bände befinden sich heute in unterschiedlichen Bibliotheken: der erste Band in der Leopold-Sophien-Bibliothek in Überlingen, der zweite im Stadtarchiv Bremgarten und der dritte in der Aargauer Kantonsbibliothek.
(ber)
Online seit: 2012-12-20
Bulle, Musée gruérien, 382
Pergament · 56 ff. · 20 x 14 cm · erste Hälfte des 13. Jahrhunderts
Collectarium cartusianum
Liturgischer Sammelband, der die Gebete des Breviers des Kartäuserordens enthält (1r Capitula, 18r Temporale, 35v Sanctorale, 49v Commune Sanctorum und 51v Usus communis). Dieses kleine Gebetbuch wurde wahrscheinlich im 13. Jahrhundert in einer Kartause im Burgund hergestellt. Vom 13. bis zum 15. Jahrhundert wurde das Werk mit Sicherheit in einer der Kartausen der heutigen Westschweiz benutzt, etwa in La Valsainte, in La Part-Dieu oder in La Lance. Der Text ist auf Pergament geschrieben und mit blauen und roten Initialmajuskeln verziert. In den Rändern befinden sich Notizen und Zeichnungen.
(def)
Online seit: 2017-06-22
Bulle, Musée gruérien, 383
Pergament · 17 ff. · 18.3 x 13.5 cm · 15. Jahrhundert
Ordo professionis et consecrationis sanctimonialium (Verona, Kloster San Michele di Campagna OSB, 15. Jahrhundert)
Kleines liturgisches Buch, das während des 15. Jahrhunderts im Kloster San Michele di Campagna bei Verona benutzt wurde. Das Werk enthält den Ritus des Glaubensbekenntnisses und des Weihesakramentes, die bei der Einkleidung einer benediktinischen Nonne praktiziert wurden. Es ist damit ein wertvolles Zeugnis eines Rituals für Frauen, die ihre Gelübde ablegen.
(def)
Online seit: 2017-06-22
Bulle, Musée gruérien, 384
Pergament · [1] + 62 + [1] ff. · 19.2 x 13.5 cm · 13. Jahrhundert
Tancredus Bononiensis, Ordo iudiciarius
Das Ordo iudiciarius ist ein kirchenrechtliches Werk, das zu Beginn des 13. Jahrhunderts von Tankred von Bologna (ca. 1185- ca. 1236) verfasst wurde: f. 60r Explicit ordo iudiciaris magistri Tancreti. Tankred war Erzdiakon und Professor an der Universität von Bologna.
(def)
Online seit: 2017-06-22
Bulle, Musée gruérien, 386
Papier · [15] + 238 + [27] pp. · 14 x 19 cm · 4.10.1675-10.11.1688
Rentier domestique de moy Joannes Castella bourgeois de Frybourg et Chastellain de la Ville de Gruyère
Die ersten 14 Seiten dieses Urbars bestehen aus verschiedenen Notizen zu Eiden oder Verträgen. Die Seite 15 stellt die Titelseite des Verzeichnisses dar: ‟Ici commence mon rentier domestique, cet assavoir de moÿ Joannes Castella, bourgeois de Frÿbourg et chastellain de la ville de Gruÿere, le 3me janvier 1681„. Das Heft führt alle Ausgaben von Jean Castella auf (gewöhnliche Ausgaben wie Sattelgurte, Lohnzahlung für die Hebamme, Holzkauf usw., sowie weniger gewöhnliche Ausgaben), dazu die Belege und besonders auch die Details zu seiner Bodenrente. Auch die Urteile, an denen er als Geschworener oder als Bürge für die Obrigkeit teilnimmt, werden vom Autor notiert. Er erwähnt ausserdem Geschenke, die er erhielt oder die er machte. Das Register führt sowohl die Kosten und Erträge seiner offiziellen Funktion auf wie die Ausgaben und Einnahmen seiner privaten Tätigkeiten. Es handelt sich geradezu um eine historische Zusammenfassung des Alltags eines Freiburger Würdenträgers in Greyerz am Ende des 17. Jahrhunderts.
(def)
Online seit: 2017-06-22
Bulle, Musée gruérien, sans cote
Papier · 186 ff. · 31 x 21 cm · 1565-1566
Güterverzeichnis des Priorats Broc
Güterverzeichnis, verfasst durch den Notar Michel d'Enney im Auftrag von Peter von Greyerz, Prior von Broc. Es wurde zwischen dem 17. November 1565 und dem 20. November 1566 geschrieben. Das Verzeichnis besteht aus den Aufzeichnungen der Güter des Priorats von Broc, nach Ortschaften geordnet. Das Priorat von Broc war ursprünglich demjenigen von Lutry unterstellt und wurde 1577 dem Domkapitel Sankt Nikolaus von Fribourg angegliedert.
(def)
Online seit: 2017-06-22
Burgdorf, Stadtbibliothek Burgdorf, 2 SEe 14
Papier · 38 pp. · 33.3 x 22.2 cm · Heinrich Bullinger (1504-1575)
Autografes Memorandum zu theologischen Themen von Heinrich Bullinger
Es handelt sich um ein undatiertes Autograf von der Hand des Antistes (Vorstehers) der reformierten Zürcher Kirche, Heinrich Bullinger (1504-1575), das auf S. 3 den Titel „Variarium “ trägt. Die Beschreibung „Bullingeri Autographon “ auf S. 3 stammt eindeutig von einer zweiten und späteren Hand. Dem Titel entsprechend liegt hier eine Sammlung von Notizen zu verschiedenen theologischen Themen oder Loci vor, die sich aus den fünfzehn Überschriften ergeben, die in der Handschrift anzutreffen sind.
(hil)
Online seit: 2022-12-14
Castro, Archivio parrocchiale, s. n.
Pergament · 22 ff. · 27.7 x 22 cm · 1554
“Martirologio-inventario” der Kirche S. Giorgio von Castro, 1554
Das martirologio-inventario (Jahrzeitbuch) wurde 1554 auf Wunsch der vicini (Mitglied der Körperschaft) von Castro und Marolta im Bleniotal (Tessin) als Ersatz für einen älteres, bei einem Brand zerstörtes Exemplar, verfasst. Es enthält die Liste der Pflichten bei Legaten und Jahrzeiten (Anniversare) gegenüber der Pfarrei und der Gemeinschaft. Am unteren Rand der von einer illuminierten Initiale geschmückten ersten Seite wurde das Wappen des Kantons Uri aufgemalt. Das Bleniotal war zu dieser Zeit gemeine Herrschaft von Uri, Schwyz und Nidwalden.
(ber)
Online seit: 2015-06-25
Chavannes-près-Renens, Archives cantonales vaudoises, P Antitus
Pergament · 39 ff. · 12.4 x 17.9 cm · 1500-1501
Antitus, La satyre megere, Les quatres eages passees, Le portail du temple Boccace
Die Handschrift enthält die Gedichte La satyre megere, ein Gedicht über die Umstände der Versöhnung des Königs Ludwig XII. mit Kaiser Maximilian I., Les quatres eages passees, gefolgt von einer Ballade und von drei Rondeaux, und am Ende Le portail du temple, das von einer unvollendeten Abhandlung von Boccaccio inspiriert wurde. Es handelt sich um einen künstlichen Sammelband aus drei original-Handschriften mit dem Titel „Satyre Megere, poème d'Antitus dédié à Aymon de Montfacon, evesque de Lausanne, l'an de grâce mille cinq cens“. Der Autor Antitus Faure war Kaplan der Herzoge von Burgund und Savoyen, und, ab 1499, am Hof des Prinz-Bischofes Aymon de Montfaucon († 1517) von Lausanne, dem er diese drei Werke widmete. Diese illuminierte Handschrift wurde 1920 durch das Kantonsarchiv von Waadt gekauft.
(cou)
Online seit: 2015-03-19
Chavannes-près-Renens, Archives cantonales vaudoises, P Château de La Sarraz H 50
Pergament · 378 ff. · 18.5 x 13.2 cm · 1421
Stundenbuch des Jean de Gingins
Dieses Stundenbuch nach dem Gebrauch von Paris enthält eine grosse Anzahl von lateinischen und französischen Privatgebeten, die meisten davon unveröffentlicht. Wie es uns das Kolophon auf der Seite 193r mitteilt, wurde es in Paris, im Jahre 1421 beim Buchhändler Jacquet Lescuier angefertigt. Auftraggeber, vielleicht auch nur Käufer, war Jean II de Gingins, geboren gegen 1385 und gestorben entweder Ende 1461 oder Anfang 1462, der sein Wappen auf S. 193v malen liess. Die Miniaturen wurden von mehreren Illuminatoren ausgeführt, darunter der "Guise-Meister", der "Bedford-Meister" und ein Schüler aus dem Umfeld des "Boucicaut-Meisters". Die letzte Vertreterin der Familie von Gingin-La Sarraz vermachte das Schloss ihrem Schwager, Henri de Mandrot, der seinerseits 1920 die Handschrift und das Familienarchiv dem Kantonsarchiv von Waadt übergab.
(cou)
Online seit: 2015-03-19
Chicago, The Newberry Library, Case Ms Fragment 7
Pergament · 2 ff. · ca. (22.5) x 17.5 cm · 9. Jh., 2. Drittel
Concilium Ephesinum (Fragment)
Zweitinnerstes Doppelbl. einer Lage, deren innerstes Doppelbl. in Steinhausen, Archiv der Waldgenossenschaft B WG Steinhausen erhalten ist. Es handelt sich um den Rest einer Fuldaer Handschrift aus dem 2. Drittel des 9. Jh. mit der sogenannten Collectio Veronensis der Akten des dritten Ökumenischen Konzils von Ephesos 431. Der Codex wurde offenkundig in der Neuzeit in der Schweiz makuliert. Wann und auf welchem Weg er von Fulda in die Schweiz gelangte, lässt sich nicht feststellen; vielleicht kam er jedoch wie eine Anzahl weiterer Fuldaer Handschriften in der 1. Hälfte des 16. Jahrhunderts als potentielle Textvorlage für Drucke Basler Offizinen dorthin. Zur virtuellen Zusammenführung der beiden Fragmente siehe [sine loco], codices restituti, Cod. 6, Concilium Ephesinum.
(stb)
Online seit: 2020-06-18
Chironico, Archivio parrocchiale, n. 66
Pergament · I + 63 ff. · 33-34 x 24 cm · um die Mitte des 16. Jhs.
"Martirologio-calendario" (Jahrzeitbuch) der Pfarrei S. Ambrogio von Chironico
Jahrzeitbuch mit Kalender der Pfarrei S. Ambrogio von Chironico (Tessin), geschrieben durch den Priester Ambrogio Rossi von Chironico, der ein älteres, wahrscheinlich beschädigtes oder vollgeschriebenes Jahrzeitbuch kopierte. Im Kalender, von ambrosianischem Typus, sind die Stiftungen für die Messen der Jahrzeiten oder Jahrestage und die Hochfeste, die Ablässe und die Vermerke der Gelübde für die Pfarrei und für das gesamte Tal aufgeführt. Für den 28. Dezember, Tag der Unschuldigen Heiligen, wurde die Gedenkfeier der Schlacht bei Giornico (Battaglia dei Sassi Grossi, 1479) eingetragen.
(ber)
Online seit: 2016-06-23
Chur, Staatsarchiv Graubünden, A 295
Papier · 46 ff. · 20 x 15.5 cm · 1561
[Las dysch æteds]
Enthält die oberengadinische Übersetzung des Dramas „Die zehn Alter dieser Welt“. Es ist die älteste bisher bekannte Handschrift eines bündnerromanischen Dramas. Am Schluss enthält sie eine Übersetzung des Lieds Nr. 85 von Durich Chiampel[l], wobei das Original erst 1562 erschien, doch steht das Lied nach der Jahresangabe am Schluss des Stücks (43r-46r). Am Schluss der Handschrift steht, kaum lesbar, ein Dekalog (46v). Als Schreiber signiert bartolomeus ulderici zauarit (42v).
(dec)
Online seit: 2018-03-22
Chur, Staatsarchiv Graubünden, A/N 308
Papier · 8 pp. · 33 x 22 cm · 1544 (?)
La chiarta d la Lyga in Rumauntz
Enthält die oberengadinische Übersetzung des Bundesbriefs vom 11. November 1544 (deutsch, StAGR A I/01 Nr. 109), geschrieben von Fadry Salisch/Zuoz. Sie entstand wohl in Zusammenhang mit der alle 12 Jahre vorgesehenen Neubeschwörung des Texts 1556/57 und gehört damit zu den ältesten im Original erhaltenen bündnerromanischen Dokumenten. Beim Bündnis von 1544 handelt es sich um eine Erneuerung des Bündnisses zwischen Grauem Bund, Zehngerichtenbund und Gotteshausbund vom 23. September 1524, welches gemeinhin als Gründungsakt des Freistaates Gemeiner Drei Bünde gilt. Die Datierung ist unsicher, da das Datum 11.11.1544 die deutsche Urkunde datiert. Diese trägt aber nicht die Unterschrift von Friedrich von Salis. Gemäss dem Bestätigungsvermerk vom 8.2.1605 muss die Handschrift zumindest vor diesem Datum entstanden sein.
(dec)
Online seit: 2018-03-22
Chur, Staatsarchiv Graubünden, B 1
Papier · 191 ff. · 20.5 x 14 cm · Ende 15. Jh.
Lucidarius, Konstanzer Weltchronik und Zürcher Chronik aus dem 15. Jahrhundert
Die Handschrift enthält drei verschiedene Texte: Der deutsche Lucidarius (1r-32v), ein Lehrdialog zwischen Meister und Schüler, ist ein um 1190 entstandenes mittelhochdeutsches Prosawerk, das das zeitgenössische theologische und naturwissenschaftliche Wissen seiner Zeit darstellt. Die Konstanzer Weltchronik (117r-150v) ist ein knappes wohl im 14. Jh. in Konstanz entstandenes universalhistorisches Kompendium. Die Zürcher Chronik (153r-191r), deren älteste Redaktion im 14. Jh. entstand, gehört zur Gattung der deutschen Städtechroniken des Spätmittelalters. Die Handschrift entstand im Raum der Diözese Konstanz. Der ursprüngliche Besitzer war ein nicht näher identifizierter Hans von Endiner. Im 18. Jh. war die Handschrift in Besitz von Georg Litzel, Ulmer Theologe und Philologe. Wie sie den Weg nach Chur gefunden hat, ist unbekannt.
(dec)
Online seit: 2020-12-10
Claro, Archivio parrocchiale, s. n.
Pergament · 28 ff. · 31 x 23.3 cm · zweite Hälfte des 15. Jahrhunderts
“Martirologio-calendario” der Pfarrei Claro
Jahrzeitbuch mit Kalender der Pfarrei Claro (Tessin), ohne Umschlag und mit ziemlich stark beschädigten ersten Seiten. Jede Seite ist so aufgebaut, dass fünf bis sieben Wochentage darauf Platz finden; auf eigens vorgesehenen Flächen sind jeweils die Namen der Verstorbenen eingetragen, deren Jahrzeiten (Anniversare) zelebriert werden mussten. Das Jahrzeitbuch ersetzte fast sicher ein älteres Register. Die einzelnen Einträge wurden später aktualisiert und in ein neues Buch übertragen, wie aus den Randbemerkungen hervorgeht. Die Einträge sind in der Regel nicht datiert, aber die Erwähnung einiger Testamente sowie lokaler Bräuche erlaubt eine Einordnung in die Zeit nach der Mitte des 15. Jahrhunderts.
(ber)
Online seit: 2015-06-25