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Aarau, Aargauer Kantonsbibliothek, MsWett 2
Pergament · 142 ff. · 14 x 10.5 cm · zweite Hälfte des 13. Jahrhunderts
Psalterium Feriatum; Collectae et Antiphonae OCist
Die aus der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts stammende Pergamenthandschrift ist in lateinischer Sprache geschrieben. Die Herkunft der Handschrift ist zisterziensisch, seit dem 18. Jahrhundert war sie im Besitz des Zisterzienserordens in Wettingen. Die Handschrift weist zeitgenössische Korrekturen sowie Nachträge aus dem 15. und 16. Jahrhundert auf.
(ron)
Online seit: 2025-12-11
Aarau, Aargauer Kantonsbibliothek, MsWett 5
Pergament und Papier · 96 ff. · 13.5 x 9.5 cm · zweite Hälfte des 15. Jahrhunderts
Regula Benedicti, deutsch
Die Handschrift auf Pergament und Papier stammt aus der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts und ist vom Schreiber Johannes in hochalemannischer Mundart verfasst. Der Besitzvermerk wurde ausradiert; Albert Bruckners Vermutung, dass das Manuskript im Besitz eines Frauenklosters gewesen war, ist nicht belegt.
(ron)
Online seit: 2025-12-11
Aarau, Aargauer Kantonsbibliothek, MsWett 7
Pergament · 412 ff. · 17 x 11 cm · letztes Drittel des 13. Jahrhunderts, 14. und 15. Jahrhundert
Breviarium OCist
Die Erstellung der liturgischen Pergamenthandschrift geht auf unterschiedliche Jahrhunderte zurück. Der erste Teil entsteht im letzten Drittel des 13. Jahrhunderts, während im zweiten Teil Nachträge aus dem 14. und 15. Jahrhundert zu finden sind. Die Handschrift in lateinischer Sprache war im Besitz der Zisterzienserabtei Chaalis in Nordfrankreich; im 17. Jahrhundert gelangte das Manuskript in den Besitz des Zisterzienserordens in Wettingen.
(ron)
Online seit: 2025-12-11
Aarau, Aargauer Kantonsbibliothek, MsWettF 4
Pergament · 233 ff. · 34.5 x 24.5 cm · nach der Mitte des 13. Jahrhunderts
Lectionarium officii OCist
Das Lectionarium officii ist eine Handschrift auf Pergament, die nach der Mitte des 13. Jahrhunderts entstanden und in lateinischer Sprache verfasst ist. Die Herkunft des Manuskripts ist nicht bekannt, im 17. Jahrhundert gelangte die Pergamenthandschrift in den Besitz des Zisterzienserordens in Wettingen.
(ron)
Online seit: 2025-12-11
Aarau, Aargauer Kantonsbibliothek, MsMurFm 5
Pergament · 300 ff. · 49 x 36 cm · letztes Viertel des 15., erstes Viertel des 16. Jahrhunderts
Graduale, pars de sanctis
Zweiter Band (Sanctorale) des zweibändigen Graduale, das der Murenser Abt Laurentius von Heidegg im Jahr 1532 dem Kanonissenstift Säckingen abkaufte, nachdem die Kirchenausstattung des Klosters Muri mitsamt den liturgischen Büchern im Zweiten Kappelerkrieg zerstört worden war. Die grosse Fleuronné-Initiale zu Beginn liess der Abt übermalen und mit der Inful, dem Abtstab, seinem Wappen und demjenigen des Klosters versehen.
(gam)
Online seit: 2018-10-04
Aarau, Aargauer Kantonsbibliothek, MsMurFm 6
Pergament · 303 ff. · 51-52 x 34 cm · 15. Jahrhundert
Antiphonarium OCist, Pars hiemalis
Erster Band (Winterteil) des zweibändigen Antiphonariums mit den Gesängen des Stundengebets; es wurde im Wechsel mit MsMurFm9 verwendet. Die grossformatige Handschrift aus dem 15. Jahrhundert ist weitgehend schmucklos. Sie lässt sich aufgrund der Responsorien der Adventszeit dem Zisterzienserorden zuweisen.
(gam)
Online seit: 2020-06-18
Aarau, Aargauer Kantonsbibliothek, MsMurFm 9
Pergament · 383 ff. · 50 x 34 cm · 15. Jahrhundert
Antiphonarium OCist, Pars aestvalis
Zweiter Band (Sommerteil) des zweibändigen Antiphonariums, das im Wechsel mit MsMurFm6 verwendet wurde. Die grossformatige Handschrift aus dem 15. Jahrhundert ist weitgehend schmucklos. Sie lässt sich aufgrund der Heiligenfeste (Bernhard von Clairvaux, Edmund von Abingdon, Robert von Molesme) dem Zisterzienserorden zuweisen.
(gam)
Online seit: 2020-06-18
Aarau, Aargauer Kantonsbibliothek, MsMurQ 1
Pergament · 325 ff. · 23 x 16–16.5 cm · zweite Hälfte des 14. Jahrhunderts
Breviarium monasticum
Das Brevier aus der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts enthält die Texte für das Offizium während des ganzen Kirchenjahres. Nach den Gebetsformeln und den deutschen Rubriken war es für ein Frauenkloster des Benediktinerordens bestimmt, einige Antiphonen weisen auf das Umfeld der Klöster Engelberg und Muri hin.
(gam)
Online seit: 2019-03-29
Aarau, Aargauer Kantonsbibliothek, MsMurQ 2
Pergament · I + 6 + I ff. · 23.5 x 17 cm · Ende des 15., Anfang des 16. Jahrhunderts
Kalendarium murense
Im nur sechs Blätter zählenden Kalendar aus dem späten 15. oder frühen 16. Jahrhundert ist neben den Festen und den Heiligen auch die Dedicatio Murensis eingetragen. Nach der Reformation benutzten es die Äbte Christoph von Grüt (1549-1564), Hieronymus Frey (1564-1585) und Jakob Meyer (1585-1596), um die Daten ihres Klostereintritts, ihrer Wahl zum Abt, den Tod ihrer Vorgänger und weitere Ereignisse im Kloster zu notieren.
(gam)
Online seit: 2018-10-04
Aarau, Aargauer Kantonsbibliothek, MsMurQ 4
Pergament · 138 ff. · 17 x 12.5–13 cm · 14. Jahrhundert
Sermones · Franciscus de Maironis
Der Pergamentband des 14. Jahrhunderts ist franziskanischer Herkunft und besteht aus zwei unterschiedlichen Teilen. Der erste Teil ist ein unvollständig überlieferter Predigtzyklus für Herren- und Heiligenfeste, der zweite Teil enthält die Moralia des Pariser Philosophen Franciscus de Maironis.
(gam)
Online seit: 2019-03-29
Aarau, Aargauer Kantonsbibliothek, MsMurQ 5
Pergament · 539 ff. · 21 x 15 cm · um 1300, 14. Jahrhundert, um 1500
Breviarium ordinis Praedicatorum
Das umfangreiche Brevier mit deutschen Rubriken wurde um 1300 für ein dominikanisches Frauenkloster hergestellt. In den folgenden zwei Jahrhunderten trugen verschiedene Hände am Ende neue Reimoffizien ein, die meisten zu dominikanischen Heiligen. Im 17. Jahrhundert gehörte das Brevier dem Zisterzienserinnenkloster Wurmsbach am Zürichsee.
(gam)
Online seit: 2020-06-18
Aarau, Aargauer Kantonsbibliothek, MsMurQ 6
Pergament · 91 ff. · 17 x 12.5 cm · 1483
Missale OFM
Das kleinformatige, 1483 geschriebene Missale wurde nach dem vorangestellten Kalendar von Angehörigen des Franziskanerordens verwendet. Im 16. Jahrhundert gehörte es dem Murenser Konventualen Rudolf Gwicht, der später Abt des Klosters Engelberg wurde. Er notierte im Kalendar seinen Klostereintritt und brachte auf dem hinteren Spiegelblatt sein Wappen an.
(gam)
Online seit: 2018-10-04
Aarau, Aargauer Kantonsbibliothek, MsMurQ 7
Pergament und Papier · 357 ff. · 19.5 x 13.5 cm · zweite Hälfte des 14. Jahrhunderts und zweite Hälfte des 15. Jahrhunderts
Breviarium monasticum
Das monastische Brevier wurde in der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts für ein Benediktinerkloster geschrieben, nach den Antiphonen möglicherweise für das Kloster Muri. Am Ende ergänzte eine spätere Hand die Pergamenthandschrift durch Papierblätter und trug darauf Marien- und Martinsoffizien ein. Im 16. Jahrhundert war das Brevier im Besitz der Murenser Benediktiner.
(gam)
Online seit: 2018-10-04
Aarau, Aargauer Kantonsbibliothek, MsMurQ 11
Papier · 97 ff. · 21 x 14.5 cm · Mitte des 15. Jahrhunderts, zweite Hälfte des 15. Jahrhunderts
Briefsteller
Der Briefsteller vereinigt zwei unabhängig voneinander entstandene Sammlungen des 15. Jahrhunderts. Die erste, umfangreichere stammt aus der Gegend von Rottweil, die zweite, weit kürzere, aus der Umgebung von Muri. Beide geben Muster für die Formulierung von Käufen und Schuldverschreibungen, Pfand- und Bürgschaften, Stiftungen und Erbteilungen und enthalten Briefe aus dem Verkehr mit Gerichten.
(gam)
Online seit: 2019-03-29
Aarau, Aargauer Kantonsbibliothek, MsMurQ 12
Papier · 112 ff. · 20.5–22 x 14–15 cm · drittes Viertel des 15. Jahrhunderts, Anfang des 15. Jahrhunderts
Arzneibuch
Das Arzneibuch ist eine ungeordnete Sammlung von deutschsprachigen Rezepten gegen Krankheiten über Leiden aller Art mit eingestreuten Kochrezepten und kurzen medizinischen Traktaten. Einige Rezepte und Traktate nennen medizinische Autoritäten wie Mesue, Bartholomäus, Hippokrates und Galen, Heinrich Fründ, Johannes Minnch, Meister Heinrich und Vitalis de Furno. Beteiligt waren verschiedene Schreiber des dritten Viertels des 15. Jahrhunderts.
(gam)
Online seit: 2019-03-29
Aarau, Aargauer Kantonsbibliothek, MsWett 4
Pergament · 112 ff. · 16 x 11.5 cm · zweite Hälfte des 13. Jahrhunderts
Richardus de Sancto Victore; Hugo de Sancto Victore; Augustinus; De canone mystici libaminis; Ps.-Bernardus Claraevallensis
Die in frühgotischer Minuskel geschriebene Sammelhandschrift der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts besteht aus fünf Teilen. Unter anderem beinhaltet sie den Beniamin minor des Richard von St. Viktor, mehrere Schriften von Hugo von St. Viktor, das De sermone domini in monte secundum Matthaeum des Augustinus und das De cognitione humanae conditionis des Bernhard von Clairvaux. Auf dem letzten Blatt sind Notizen zu Rezepten und Heilsegen.
(red)
Online seit: 2015-12-17
Aarau, Aargauer Kantonsbibliothek, MsWettF 1
Pergament · 334 ff. · 40 x 30 cm · 1260-1280
Biblia sacra
Teil eins (Genesis bis Esra) einer illuminierten dreibändigen Bibel (erhalten sind MsWettF 1 und MsWettF 2, die wohl Rudolf Schwerz, Chorherr am Zürcher Grossmünster und Leutpriester in Altdorf, testamentarisch dem Kloster Wettingen vermacht hat.
(pel)
Online seit: 2010-11-04
Aarau, Aargauer Kantonsbibliothek, MsWettF 9
Pergament · 260 ff. · 30.5 x 21 cm · zweites Viertel des 14. Jahrhunderts
Petrus Comestor; Alexander de Villa Dei; Petrus Pictaviensis
Sammelhandschrift aus der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts. Der Hauptteil enthält die Historia scholastica von Petrus Comestor (1r-235v), ergänzt mit verschiedenen Texten über die Genealogie Christi. Die Hs. enthält zahlreiche graphische Darstellungen und illuminierte Initialen, die auf eine Herkunft in Basel schliessen lassen. Die vielen Pergamentlöcher sind kunstvoll mit Stickereien geflickt. Die Hs. stammt aus dem Zisterzienserkloster Maris Stella, Wettingen.
(sau)
Online seit: 2014-12-18
Aarau, Aargauer Kantonsbibliothek, MsWettF 10
Pergament · 127 ff. · 29-29.5 x 19.5-20 cm · zweite Hälfte des 12. Jahrhunderts
Evangeliare OCist
Die „Evangelia ad Missas“ genannte Handschrift enthält die Evangelienlesungen der Messe im Jahreslauf nach der zisterziensischen Liturgie. Sie wurde in der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts geschrieben und ist damit älter als das 1227 gegründete Zisterzienserkloster Wettingen. Nicht bekannt ist, in welchem Kloster sie geschrieben und mit mehrfarbig ausgeführten Rankeninitialen ausgestattet wurde.
(gam)
Online seit: 2020-12-10
Aarau, Aargauer Kantonsbibliothek, MsWettF 11
Pergament · 417 ff. · 31.5 x 22.5 cm · drittes Viertel des 13. Jahrhunderts
Biblia Sacra . Kurztraktat „De fructibus carnis et spiritus“
Die wahrscheinlich im deutschen Sprachraum entstandene Handschrift enthält neben einer mit zahlreichen historisierten Initialen auf Goldgrund versehenen Biblia sacra den Hugo von St. Viktor oder Konrad von Hirsau zugeschriebenen Kurztraktat De fructibus carnis et spiritus mit zwei Schemazeichnungen. Im 16. Jahrhundert war der reich illuminierte Codex im Besitz des Christoph Silberysen, Abt des Wettinger Zisterzienserklosters.
(fas)
Online seit: 2010-11-04