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Aarau, Aargauer Kantonsbibliothek, MsWettF 14
Pergament · 209 ff. · 31.5 x 21 cm · Anfang des 14. Jahrhunderts
Hugo Argentinensis; Guillelmus Rothwell
Am Anfang des 14. Jahrhunderts in lateinischer Sprache geschrieben, enthält die Pergamenthandschrift das Compendium theologicae veritatis von Hugo Argentinensis (1210-1270) sowie das Quaestiones super quatuor libros sententiarum von Guilelmus Rothwell (ca. um 1260). Seit dem 15. Jahrhundert vermutlich in Wettingen, im 18. Jahrhundert war die Handschrift im Besitz des Zisterzienserordens in Wettingen.
(ron)
Online seit: 2025-12-11
Aarau, Aargauer Kantonsbibliothek, MsWettF 33
Papier · 242 ff. · 29.5 x 21 cm · 1567-1589 mit Nachträgen bis 1604
Miscellanea
Der deutschsprachige Sammelband wurde von Christoph Silberysens (1542–1608) zwischen 1567 und 1589, mit Nachträgen bis 1604, geschrieben. Er enthält unter anderem Texte zur Eidgenössischen Geschichte, Berichte über Reisen, Kriege, Unwetter und Himmelserscheinungen sowie Urkundenkopien. Die Handschrift ist mit kolorierten Federzeichnungen illustriert – wie z. B. Darstellungen von Heeresaufmärschen – die von unterschiedlichen Personen angefertigt wurden.
(ron)
Online seit: 2026-08-27
Aarau, Aargauer Kantonsbibliothek, MsWettF 38
Papier · 287 ff. · 31 x 22 cm · letztes Viertel des 15. Jahrhunderts
Johannes de Gamundia; Bindus Senensis; Alexander de Villa Dei
Die Handschrift stammt aus dem letzten Viertel des 15. Jahrhunderts und ist in zwei Teile gegliedert. Der erste Teil enthält lateinische Predigten von Johannes von Gmunden (1380–1442) und anderen, während im zweiten Teil der Handschrift vorwiegend lateinische Hilfsmittel zur Bibelauslegung von Bindus Senensis († 1390) und Alexander de Villa Dei (1170–1250) zu finden sind. Früherer Besitzer der Handschrift war im 15./16. Jahrhundert Jacobus Brun; im 16. Jahrhundert war die Handschrift Eigentum von U. oder V. Knoll, wahrscheinlich Ulrich Knoll von St. Gallen, Kaplan in Zürich, sowie von Rudolf Hofmann, Kaplan in Zürich, Bremgarten und Baden.
(ron)
Online seit: 2026-08-27
Aarau, Aargauer Kantonsbibliothek, MsWettF 43
Papier · 138 ff. · 30.5 x 21 cm · 1467
Vocabularius utriusque iuris
Die Papierhandschrift überliefert den Vocabularius utriusque iuris, ein alphabetisch geordnetes Nachschlagewerk des kirchlichen und römischen Rechts. Die Handschrift wurde von Johannes Frantz von Leipheim geschrieben und am 23. Oktobers 1467 fertiggestellt. Johannes Frantz von Leipheim war Schreiber im Dienst von Martin Rentz von Wiesensteig († 1503), der an der Universität Heidelberg tätig war. Seit dem 18. Jahrhundert war die Handschrift im Besitz des Zisterzienserordens in Wettingen.
(ron)
Online seit: 2026-08-27
Aarau, Aargauer Kantonsbibliothek, MsWettF 47:1
Papier · 142 ff. · 33 x 20.5 cm · 1720
Catalogus bibliothecae Maristellanae
Der Catalogus bibliothecae Maristellanae wurde vom Bibliothekar Ignaz Pfyffer (1690–1736) im Auftrag von Abt Franz Baumgartner (1652–1721) im Jahr 1720 erstellt und bildet den damaligen Bestand der Wettinger Klosterbibliothek ab. Der in lateinischer Sprache verfasste Katalog ist mit ausgeschnittenen und eingeklebten Druckgrafiken illustriert. Auch sind ornamentale Verzierungen an den Seitenrändern zu finden. Der Katalogband enthält ein alphabetisches Verzeichnis des Buchbestandes, einen „Index geographicus“ und ein Chronogramm (p. 241).
(ron)
Online seit: 2026-08-27
Aarau, Aargauer Kantonsbibliothek, MsWettQ 2
Pergament · 452 ff. · 22 x 16 cm · zweite Hälfte des 13. Jahrhunderts
Biblia sacra
Die Handschrift überliefert eine lateinische Bibel und stammt aus der 2. Hälfte des 13. Jahrhunderts. Zu Beginn enthält sie zudem einen nachgetragenen Text des Wettinger Konventualen Heinrich Sleli von Gunzikon. Der Einband datiert aus dem 17. Jahrhundert und wurde später durch einen braunen Lederrücken mit Goldprägung und einem roten Schild mit der Beschriftung „Biblia sacra“ ergänzt.
(ron)
Online seit: 2026-08-27
Aarau, Aargauer Kantonsbibliothek, MsWettF 13
Pergament · 104 ff. · 26.5 x 19 cm · zweite Hälfte des 12. Jahrhunderts; 17. Jahrhundert
Epistolare OCist
Liturgiebuch (Epistolare Cisterciense), welches sich sowohl paläographisch als auch aufgrund der darin gebotenen Festfolge ziemlich genau um 1173 datieren lässt. Das Epistelbuch ist die zweitälteste Handschrift unter den Wettinger Kodizes, die dem Kloster Wettingen allem Anschein nach bei der Neugründung im Jahre 1227 als Geschenk des Mutterklosters Salem überbracht wurde.
(mul)
Online seit: 2015-12-17
Aarau, Aargauer Kantonsbibliothek, MsWettF 15
Pergament · 175 ff. · 30 x 21.5 cm · 1270-1280
Hugo Argentinensis; Guilelmus Rothwell
Wohl älteste Überlieferung vom Compendium theologicae veritatis des Hugo Argentinensis (Hugo Ripelin von Strassburg); Quaestiones super quatuor libros sententiarum des Guilelmus Rothwell. Vermutlich aus dem Vermächtnis von Rudolf Schwerz, Zürcher Chorherr und Leutpriester in Altdorf.
(pel)
Online seit: 2010-11-04
Aarau, Aargauer Kantonsbibliothek, MsWettFm 1
Pergament · 270 ff. · 60 x 40-41.5 cm · 1330-1335
Graduale oesa, Proprium de tempore, pars hiemalis
Erster Band des dreiteiligen sogenannten Wettinger Graduale, entstanden in Köln für ein Kloster der Augustiner-Eremiten und nach der Reformation aus Zürich ins Zisterzienserkloster Wettingen gelangt. Die Bildinitialen des ersten Bandes stammen vom Älteren Gradualmeister (Willehalm-Meister).
(pel)
Online seit: 2010-11-04
Aarau, Aargauer Kantonsbibliothek, MsWettFm 2
Pergament · 187 ff. · 61 x 41 cm · 1330-1335
Graduale oesa, Proprium de tempore, pars aestivalis
Zweiter Band des dreiteiligen sogenannten Wettinger Graduale, entstanden in Köln für ein Kloster der Augustiner-Eremiten und nach der Reformation aus Zürich ins Zisterzienserkloster Wettingen gelangt. Die Bildinitialen des zweiten Bandes stammen vom Jüngeren Gradualmeister.
(sau)
Online seit: 2015-12-17
Aarau, Aargauer Kantonsbibliothek, MsWettFm 3
Pergament · 209 ff. · 61 x 41 cm · 1330-1335
Graduale oesa, Proprium de sanctis
Dritter Band des dreiteiligen sogenannten Wettinger Graduale, entstanden in Köln für ein Kloster der Augustiner-Eremiten und nach der Reformation aus Zürich ins Zisterzienserkloster Wettingen gelangt. Die Bildinitialen des dritten Bandes stammen wie jene des zweiten (MsWettFm 2) vom Jüngeren Gradualmeister.
(pel)
Online seit: 2010-11-04
Aarau, Aargauer Kantonsbibliothek, MsWettQ 3
Pergament · 128 ff. · 22 x 17.5 cm · drittes Viertel des 13. Jahrhunderts
Collectarius OCist („Collectaneum“)
Der zisterziensische Collectarius stammt aus dem dritten Viertel des 13. Jahrhunderts. Er enthält liturgische Gebete für das ganze Jahr. Der Entstehungsort der Handschrift ist unbekannt; aus mehreren historischen Notizen geht hervor, dass sie früh in Wettingen verwendet wurde. Im Kalendar sind Gedenktage für die Klosterstifter eingetragen und die kurzen Notae dedicationum Wettingenses berichten von der Gründung und der Ausstattung des Klosters.
(gam)
Online seit: 2020-12-10
Aarau, Aargauer Kantonsbibliothek, MsWettQ 4
Pergament · 486 pp. · 17 x 12.5 cm · erstes Viertel des 14. Jahrhunderts
Breviarium OCist
Das umfangreiche Brevier verzeichnet die Texte für das Stundengebet im Zisterzienserorden durch das ganze Kirchenjahr. Der Heiligenkalender wie auch die Festgrade entsprechen dem Stand des letzten Drittels des 13. Jahrhunderts. Aufgrund der Schrift lässt sich das Brevier ins frühe 14. Jahrhundert datieren. Unklar bleibt, seit wann die Handschrift im Kloster Wettingen in Gebrauch war.
(gam)
Online seit: 2020-12-10
Aarau, Aargauer Kantonsbibliothek, MsWettQ 5
Pergament · 115 ff. · 19 x 14 cm · zweites Drittel des 13. Jahrhunderts
Consuetudines OCist
Die zisterziensischen Consuetudines aus dem mittleren Drittel des 13. Jahrhunderts umfassen die grundlegende Carta caritatis und massgebliche Usanzen für den Gottesdienst, für das Leben der Laienbrüder, für das Generalkapitel und für weitere Bereiche bis hin zur Setzung von Akzenten in den Handschriften. Beteiligt waren mehrere Schreiber. Noch im 13. Jahrhundert trug ein weiterer Schreiber auf unbeschriebenen Seiten medizinische Rezepte in deutscher Sprache ein.
(gam)
Online seit: 2020-12-10
Aarau, Aargauer Kantonsbibliothek, MsWettQ 6
Pergament · 34 ff. · 18.5 x 13.5 cm · letztes Drittel des 15. Jahrhunderts; 16. Jahrhundert
Pontificale OCist
Im zisterziensischen Pontifikale für den Abt aus dem letzten Drittel des 15. Jahrhunderts sind verschiedene Benediktionen und liturgische Formulare zur Weihe von Mönchen und Nonnen und zur Einsetzung einer Äbtissin zusammengestellt. In den Formularen für Weihen in zisterziensischen Frauenklöstern sind die Texte teilweise in deutscher Sprache abgefasst.
(gam)
Online seit: 2020-12-10
Aarau, Staatsarchiv Aargau, AA/0428a
Papier · 126 pp. · 29 x 23 cm · wahrscheinlich 1417 angelegt, mit Nachträgen bis 1427
Kopial- und Jahrzeitenzinsbuch des Franziskanerkonvents Königsfelden
Papierhandschrift mit Abschriften von Privilegien und Jahrzeitenstiftungen betreffend den Besitz des Franziskanerkonvents Königsfelden. Angelegt um 1417 mit Nachträgen bis 1427. Nach der Auflösung Königsfeldens wurde das Buch nach Muri und von dort weiter nach Muri-Gries (Bozen, IT) verbracht. Rückgabe im Zuge des Kulturgütertausches mit Muri-Gries/Sarnen 1960.
(hod)
Online seit: 2018-10-04
Aarau, Staatsarchiv Aargau, AA/0429
Papier · 242 ff. · 33.5 x 23.5 cm · um 1480 hergestellt mit Nachträgen bis 1530
Kopialbuch II des Klosters Königsfelden
Abschriften von Privilegien, Ordnungen, Jahrzeitstiftungen und Urkunden betreffend den Klosterbesitz Königsfeldens aus der Zeit des 13. bis 16. Jh. Ursprünglich angelegt in einzelnen Heften, die erst nachträglich zusammengebunden wurden. Einerseits nach Art (Privilegien), andererseits nach geographischen Einheiten geordnet.
(stt)
Online seit: 2018-10-04
Aarau, Staatsarchiv Aargau, AA/0428
Pergament · 128 ff. · 35 x 25 cm · um 1335
Königsfelder Kopialbuch I
Abschriften von Privilegien, Ordnungen, Jahrzeitstiftungen und Urkunden betreffend den Klosterbesitz von Königsfelden. Unter Königin Agnes von Ungarn (ca. 1281-1364) angelegt.
(rau)
Online seit: 2008-04-14
Aarau, Staatsarchiv Aargau, AA/4530
Pergament · 107 ff. · 25.5 x 20 cm · 12. Jahrhundert
Kapiteloffiziumsbuch von Hermetschwil
Nekrolog in der Zeit des Doppelklosters Muri, zwischen 1120 und 1140 angelegt. Enthält unter anderem den Nekrolog von Hermetschwil, Jahrzeitstiftungen und Zinsen, ein Martyrologium (Usuardus Sangermanensis) sowie eine Benediktsregel.
(rau)
Online seit: 2008-04-14
Aarau, Staatsarchiv Aargau, AA/4947
Papier · 182 ff. · 20 x 14.5 cm · Ende des 14. Jahrhunderts
Acta Murensia
Bericht zur Frühgeschichte der Benediktinerabtei Muri, verfasst um 1160. Nur erhalten in einer Kopie aus dem ausgehenden 14. Jahrhundert. Enthält ein umfassendes Güterurbar sowie eine genealogische Darstellung der Frühhabsburger.
(rau)
Online seit: 2008-04-14