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Basel, Universitätsbibliothek, A VI 19
Papier · 347 ff. · 30 x 21 cm · 1460
Epistolae Pauli
Die um 1460 entstandene Handschrift enthält die Paulinischen Briefe in kanonischer Reihenfolge sowie den apokryphen Laodicenerbrief, geschrieben vom Basler Notar und Stadtschreiber Jodocus Seyler (1454-1501). Reich glossiert ist nur der Römerbrief, im 1. Korintherbrief finden sich noch einige Interlinearglossen, dann hört die Kommentierung auf. Von früher wohl mehreren ist nur noch eine figürliche Initiale vorhanden.
(flr)
Online seit: 2017-09-26
Basel, Universitätsbibliothek, A VI 22
Papier · 214 ff. · 29 x 21.5 cm · zweite Hälfte des 14. Jahrhunderts
Super sententiarum libros quattuor
Seit dem 13. Jahrhundert hatten die Quatuor libri sententiarum, eine von Petrus Lombardus Mitte 12. Jahrhundert zusammengestellte Sammlung von Lehräusserungen der Kirchenväter zu wichtigen theologischen Problemen, an den theologischen Fakultäten den Status eines Handbuches. Sie waren grundlegender Teil des Grundstudiums und wurden in Vorlesungen und Kommentaren intensiv interpretiert. Die im 14. Jahrhundert entstandene Handschrift aus der Kettenbibliothek des Basler Dominikanerkonventes enthält Kommentare unter anderem von Heinrich de Cervo, Wilhelm von Ockham oder Jakobus von Altavilla.
(gam/flr)
Online seit: 2015-03-19
Basel, Universitätsbibliothek, A VI 38
Papier · 300 ff. · 20.5 x 13.5 cm · 1493
Johannes-Evangelista-Libellus
Der Johannes-Libellus aus dem Basler Klarissenkloster Gnadental wurde 1493 fertiggestellt. Die Handschrift enthält Texte von und über Johannes den Evangelisten, darunter Exempla, Predigten, Sequenzen, Lektionen und die Offenbarung in deutscher Sprache. Die Johannes-Vita am Anfang der Handschrift ist mit einem reichen Bilderzyklus mit Szenen aus der Legende des Evangelisten versehen.
(stu)
Online seit: 2017-12-14
Basel, Universitätsbibliothek, A VII 3
Pergament · 95 ff. · 22.5 x 17 cm · 9. Jahrhundert, 2-3/3
Psalterium graeco-latinum
Neben den griechisch-lateinischen Psalmen, welche auf dem Kontinent von irischen Mönchen zur Zeit der Karolinger abgeschrieben wurden, enthält der berühmte Codex aus Basel auch eine kleine Serie von Stücken für die private Andacht in lateinischer Sprache, die von den Mönchen angefügt wurde. Der genaue Ort der Abschrift und ihre aufeinanderfolgenden zahlreichen Reisen sind nicht bekannt, wenn auch, aufgrund einer Notiz, deren Interpretation umstritten ist, eine Beziehung zur Abtei St. Gallen und/oder zu jener von Bobbio häufig genannt wird. Um 1628-630 wird die Handschrift im Katalog der Familie Amerbach genannt, um 1672-1676 in jenem von Johannes Zwinger.
(and)
Online seit: 2012-03-22
Basel, Universitätsbibliothek, A VII 17
Pergament · 97 ff. · 26.5 x 17 cm · 12.-14. Jahrhundert
Sammelband mit Theologica und Palladius
Der Band besteht aus drei ursprünglich selbstständigen Teilen, die im 12., 13. und 14. Jahrhundert niedergeschrieben wurden, aus unterschiedlicher Provenienz in die Kartause Basel kamen und dort zusammengebunden wurden. Er überliefert allegorische Auslegungen des Alten und Neuen Testaments, theologische Texte, Gedichte, Predigten, sowie ein Werk über Landwirtschaft von Palladius, ergänzt durch Glossen, Rezepte und zusätzliche Informationen.
(stu)
Online seit: 2025-04-03
Basel, Universitätsbibliothek, A VII 21
Papier · 67 ff. · 21 x 15 cm · um 1510
Statuten der Laienbrüder des Kartäuserordens
Um 1510 übersetzte der Basler Kartäuser Georg Carpentarius die Statuten der Laienbrüder seines Ordens vom Lateinischen ins Deutsche. Der Text wurde als Autograph des Übersetzers in der Basler Kartause überliefert. Er befand sind in der Bibliothek der Laienbrüder.
(stu)
Online seit: 2018-10-04
Basel, Universitätsbibliothek, A VII 27a
Papier · 172 ff. · 22 x 15.5 cm · 1489
Epithalamium sive soliloquium beatae Mariae virginis
Der Band wurde 1489 von Ambrosius Alantsee (†1505)
geschrieben. Der ursprünglich aus Füssen stammende Ambrosius wurde 1468/69 an
der Basler Universität immatrikuliert und hat nachweislich zwischen 1484 und
1492 in der dortigen Kartause mehrere überwiegend liturgische Bücher
geschrieben, darunter dieses Epithalamium (Braut- oder
Hochzeitslied) für Maria. Möglicherweise handelt es sich um den gleichen
Ambrosius Alantsee, der 1491 als Prior im Kloster St. Mang in Füssen bezeugt
ist.
(stu)
Online seit: 2018-03-22
Basel, Universitätsbibliothek, A VII 30
Pergament und Papier · 240 ff. · 21 x 14.5 cm · 2. Hälfte des 15. Jhs.
Sammelband (Henricus Arnoldi)
Der Sammelband aus der Kartause Basel enthält – teils handschriftlich, teils gedruckt – vorwiegend Texte devoten und spirituellen Inhaltes. Verfasser (und im ersten Teil der Handschrift auch Schreiber) ist grösstenteils Heinrich Arnoldi, Prior der Kartause von 1449-1480.
(flr)
Online seit: 2017-09-26
Basel, Universitätsbibliothek, A VII 38
Papier · 353 ff. · 21 x 14 cm · 2. Hälfte 15. Jahrhundert
Sermones
Die Handschrift aus dem Besitz des Johannes Heynlin, die mit dem Bestand der Basler Kartäuserbibliothek an die UB gelangt ist, enthält in erster Linie Predigten, viele davon aus der Feder des Dominikaners Guilelmus de Malliaco. Ein Stichwortverzeichnis erlaubt dem Benutzer das gezielte Suchen nach einer thematisch passenden Predigt. Auffällig ist der Einband: Die beiden Deckel sind jeweils mit fünf Messingbuckeln bestückt. Auf der Innenseite der Deckel sind deren Verankerungen jeweils mit kleinen, herzförmig ausgeschnittenen Pergamentstücken überklebt.
(mue)
Online seit: 2020-06-18
Basel, Universitätsbibliothek, A VII 42
Papier · 276 ff. · 21 x 15.5 cm · 1465; 15. Jahrhundert
Sammelhandschrift (Theologie)
Der Mischband aus dem Besitz des Basler Gelehrten und Kartäusermönchs Johannes Heynlin besteht aus verschiedenen handschriftlichen und gedruckten Teilen theologischen Inhaltes: darunter der Traktat des Dominikaners und Kirchenreformers Johannes Nider De saecularium religionibus, geschrieben 1465 von einer französischen Hand und von Heynlin am Rand mit Hinweisen versehen, oder die Schrift De miseria humanae conditionis von Gianfrancesco Poggio Bracciolini, einem der wichtigsten Humanisten der italienischen Renaissance. Nach Heynlins Tod ging der Band an die Bibliothek der Basler Kartause.
(gam/flr)
Online seit: 2015-06-25
Basel, Universitätsbibliothek, A VII 68
Pergament und Papier · 324 ff. · 13 x 10 cm · Mitte/2. Hälfte 15. Jh.
Cursus beatissimae virginis Mariae secundum ordinem Carthusiensem et aliae orationes
Die kleine, dicke Papier- und Pergamenthandschrift aus der Bibliothek der Basler Kartause muss rege genutzt worden sein, wie starke Verschmutzung und Gebrauchsspuren vermuten lassen. Der ursprüngliche rote Ledereinband ist mit einer weiteren Lederschicht überzogen, die am unteren Ende über die Buchdeckel hinaus absteht und zu dessen Schutz über dem unteren Schnitt zusammengeklappt werden kann. Die Handschrift enthält Gebete, Hymnen und andere Andachtstexte von zahlreichen verschiedenen Autoren – vorwiegend Heiligen und Päpsten – wie Mechthild von Magdeburg oder Bernhard von Clairvaux. Auch kartäusische Autoren wie Heinrich Arnoldi sind vertreten. Auf Blatt 4v und 316v sind mehrere kolorierte Holz- und Metallschnitte eingeklebt.
(mue)
Online seit: 2018-12-14
Basel, Universitätsbibliothek, A VIII 2
Papier · 85 ff. · 21.5 x 15.5 cm · 1504-1505
Sermones capitulares Cartusiensium
Die vom Schreiber Johannes Loy eigens für die Kartause Basel angefertigte Papierhandschrift enthält eine Sammlung von Predigten zur Lesung im Kapitel. Die Predigten stammen aus der Feder von drei Kartäusern: Hieronymus Brönick, Heinrich Arnoldi und Heinrich Eger von Kalkar. Um, wie die einleitende Notiz auf Blatt 1v erklärt, Einförmigkeit zu vermeiden, die die Mutter des Überdrusses sei, sind jeweils für einen Festtag vier verschiedene Predigten versammelt, so dass die gleiche Predigt nur einmal alle Schaltjahre gehalten wird.
(mue)
Online seit: 2018-12-14
Basel, Universitätsbibliothek, A VIII 6
Papier · 219 ff. · 21 x 14.5 cm · drittes Viertel des 15. Jahrhunderts
Theologische Sammelhandschrift (lat.), u. a. Mechthild von Magdeburg: Lux divinitatis, Agnes Blannbekin: Vita et revelationes
Diese aus zwei Teilen zusammengesetzte theologische Sammelhandschrift (3. Viertel 15. Jahrhundert) stammt aus der Kartause in Basel, wo sie wohl auch entstanden ist. Gesichert ist dies für den zweiten Teil der Handschrift, die neben der Vita et revelationes der Agnes Blannbekin (Kap. 1-23) umfangreiche Auszüge aus der Lux divinitatis, der lateinischen Übersetzung des Das fließende Licht der Gottheit Mechthilds von Magdeburg enthält, die zum Ausgangspunkt weiterer Abschriften in der Kartause selbst wurden. Als Vorlage für die meisten Texte, die im zweiten Teil von Cod. A VIII 6 enthalten sind, diente die Handschrift Basel, Universitätsbibliothek, Cod. B IX 11.
(nem)
Online seit: 2013-12-13
Basel, Universitätsbibliothek, A VIII 9
Papier · 279 ff. · 21 x 14 cm · 1454, 1456
Sammelband (Theologie)
Der Sammelband enthält theologische Traktate, darunter verschiedene Texte Johannes Gersons (1363-1429). Der Band wurde von Alfred Löffler (1416-1462) geschrieben. Der Schreiber, der ursprünglich aus Rheinfelden stammt und 1445 in den Basler Dominikanerkonvent eintrat, bittet an mehreren Stellen in der Handschrift darum, für ihn zu beten. Er nennt auch einzelne Jahreszahlen (1454, 1456) sowie Orte der Niederschrift. Letzteres sind die Dominikanerinnenklöster Steinbach und Himmelskron bei Worms, wo Löffler in den betreffenden Jahren als Beichtvater tätig war. Als er nach Basel zurückkehrte, brachte er wahrscheinlich auch diesen Band mit sich, der Eingang in die Bibliothek des Basler Predigerklosters fand und nach der Reformation in die Universitätsbibliothek kam.
(stu)
Online seit: 2020-06-18
Basel, Universitätsbibliothek, A VIII 18
Papier · 187 ff. · 20.5 x 14 cm · 2. Hälfte 15. Jh.
Sermones capitulares Ordinis Cartusiensium
Der Codex mit Halbledereinband enthält zur Hauptsache Kapitularpredigten und -collationes aus der Feder des Heinrich Arnoldi, die in der Regel mit einem Bibelzitat beginnen und jeweils nur wenige Seiten lang sind. Entstanden ist der Mischband für den Hausgebrauch in der Kartause Basel, wo er grösstenteils von Martin Ströulin und teilweise auch von Heinrich Arnoldi selbst geschrieben wurde. Neben dem handschriftlichen Teil enthält er zwei kurze Drucke.
(mue)
Online seit: 2019-10-10
Basel, Universitätsbibliothek, A VIII 26
Papier · 139 ff. · 21.5 x 14.5 cm · Mitte 15. Jahrhundert
Sammelhandschrift mit Texten über die 11'000 Jungfrauen
Die Sammelhandschrift überliefert neben dem ersten Band der „Revelationum seu imaginationum de undecim milibus virginum“ des Hermannus Josephus von Steinfeld (1150-1241), dem „Liber revelationum“ der Elisabeth von Schönau (1129-1164) und der „Vita Lidwinae de Schiedamensis“ des Johannes Brugmanus (1400-1475), diverse Exempla, u.a. von Caesarius von Heisterbach (1180-1240) und Thomas von Cantimpré (1201-1272). Der Band wurde wahrscheinlich in der Kartause Strassburg geschrieben und wurde der Kartause Basel kurz nach seiner Entstehung von Antonius Reuchlin, Prior der Kartause Strassburg zwischen 1439 und 1449 und zwischen 1455 und 1466, geschenkt.
(stu)
Online seit: 2024-09-26
Basel, Universitätsbibliothek, A VIII 27
Papier · 223 ff. · 21 x 14 cm · 2. Hälfte 15. Jh.
Devotionalia
Der Band aus der Basler Kartause enthält Gebete und Meditationen verschiedener Urheberschaft, grossenteils aber von Anselm von Canterbury oder ihm zumindest zugeschrieben. Daneben steht eine Anleitung in geistlichen Übungen für Novizen und eine aus allen vier Evangelien kompilierte Passion Christi von Heinrich Arnoldi. Auch Texte weiterer kartäusischer Autoren sind vertreten. Geschrieben wurde der Codex vom Basler Kartäuser Martin Ströulin.
(mue)
Online seit: 2019-12-12
Basel, Universitätsbibliothek, A VIII 36
Papier · 235 ff. · 21 x 14.5 cm · 1. Hälfte des 15. Jhs.
Hagiographische Sammelhandschrift
Die deutschsprachige Sammelhandschrift stammt aus dem 1423 reformierten Dominikanerinnenkloster St. Maria Magdalena an den Steinen in Basel und wurde vermutlich auch grösstenteils dort geschrieben. Neben zwei Predigten, einem Traktat und einem Marienmirakel überliefert sie insbesondere Legenden: von Elisabeth von Thüringen, Hieronymus, Franziskus, Vincenzius, Ignatius, Julianus und Basilissa, Paulus von Theben und Antonius.
(stu)
Online seit: 2017-09-26
Basel, Universitätsbibliothek, A VIII 37
Papier · 132 ff. · 21 x 14.5 cm · 15. Jahrhundert
Devotionalia
Devotionalienband aus dem 15. Jahrhundert, grossenteils geschrieben von dem Kartäuser Johannes Gipsmüller und im Besitz der Kartause Basel. Ein als Folio 57 in die Papierhandschrift eingefügtes Pergamentblatt enthält auf der Verso-Seite eine ganzseitige Darstellung Christi am Kreuz mit Maria und Johannes. Eine Besonderheit ist ausserdem eine Sammlung von lateinischen Bibelstellen und deutschen Sprüchen von Petrus Wolfer, die in der Kartause um ein Kreuzigungsbild herum an der Wand gestanden haben sollen.
(flr)
Online seit: 2017-09-26
Basel, Universitätsbibliothek, A VIII 51
Papier · 167 ff. · 14.5 x 10.5 cm · 2. Hälfte des 15. Jahrhunderts
Andachts- und Gebetbuch der Margret Zschampi
Das spätmittelalterliche Andachts- und Gebetbuch ist nach seiner ersten Besitzerin Margret Zschampi, Dominikanerin im Basler Kloster Klingental, benannt. Es handelt sich um eine typische Erbauungshandschrift in deutscher Sprache, wie sie im ausgehenden Mittelalter insbesondere in Frauenklöstern und Laiengemeinschaften für die private Andacht geschrieben und genutzt wurden. Margret Zschampi schenkte die Handschrift der Basler Kartause, wo sie in die Bibliothek für die Laienbrüder Eingang fand. Als Teil der Kartäuserbibliothek kam das Andachtsbuch 1590 in die Universitätsbibliothek Basel. Es ist die einzig bekannte vollständig erhaltene Handschrift aus dem Dominikanerinnenkloster Klingental.
(stu)
Online seit: 2017-09-26