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Basel, Universitätsbibliothek, A IV 6
Papier · 198 ff. · 31.5 x 22 cm · 2.-3. Viertel 15. Jh.
Sammelhandschrift Theologie
Die in Teilen datierte Handschrift stammt aus dem Augustinerchorherrenstift St. Leonhard und enthält vor allem patristische und liturgische Texte. Der Band befand sich eine Zeitlang als Vorlage in der Druckerei des Basler Druckers Michael Furter, der im Jahr 1496 die unter den Werken Gregors des Grossen überlieferte und heute Robertus de Tumbalena zugeschriebene Expositio super cantica canticorum edierte – mitsamt den in der Handschrift nachgetragenen Korrekturen. Ein Belegexemplar mag zusammen mit der Handschrift an das Stift zurückgegangen sein, jedenfalls ist ein Druckexemplar mit entsprechendem Besitzvermerk erhalten.
(flr)
Online seit: 2018-06-14
Basel, Universitätsbibliothek, A IV 14
Papier · 187 ff. · 29.5 x 21 cm · erste Hälfte 15. Jahrhundert
Sammelhandschrift (Theologie)
Die Handschrift gehört zum Bestand der Basler Kartause, an die sie als Schenkung eines ehemaligen Rheinfelder Dekans, Antonius Rütschmann, gelangt ist. Sie enthält zur Hauptsache Gregors des Grossen Homiliae in evangelia und die ersten zwei Bücher der Libri miraculorum des Caesarius von Heisterbach, daneben Predigten und Exzerpte von Johannes von Freiburg, Johannes von Mülberg und Jordanus von Quedlinburg.
(mue)
Online seit: 2020-06-18
Basel, Universitätsbibliothek, A IV 37
Pergament · I + 197+ II ff. · 24.3-24.5 x 17.5-17.8 cm · 2. Hälfte des 14. und 2. Hälfte des 15. Jahrhunderts
Moses Maimonides, Sefer Moreh Nevukhim
Bei dieser aschkenasischen Kopie des Sefer Moreh Nevukhim (Führer der Unschlüssigen) von Moses Maimonides aus dem 14. und 15. Jahrhundert handelt es sich um die hebräische Übersetzung, die 1204 von Samuel ben Judah Ibn Tibbon (1150-1230) angefertigt wurde. Sie enthält ebenfalls ein Vorwort des Kommentars des Moreh Nevukhim von Shem Tov ben Joseph ben Shem Tov, einem spanischen Rabbiner des 15. Jahrhunderts, der ein eifriger Verfechter der Philosophie des Aristoteles und des Maimonides war. Im 15. Jahrhundert befand sich die Handschrift im Besitz des Johannes Buxtorf II, wobei letzterer sie für die lateinische Edition des Doctor Perplexorum (Basel, 1629) benutzte.
(iss)
Online seit: 2020-03-19
Basel, Universitätsbibliothek, A V 23
Papier · 78 ff. · 30 x 10 cm · 1. Viertel 15. Jahrhundert
Collectanea spiritalia
Die Handschrift im auffällig schmalen Format entstand in Mainz und gelangte später als Geschenk der dort ansässigen Kartäuser an die Basler Kartause. Sie enthält eine grosse Anzahl kurzer und kürzester Texte: nebst einigen Predigten vor allem Exzerpte aus theologischen, kirchengeschichtlichen und –politischen Traktaten, darunter auch einige deutsche Stücke.
(mue)
Online seit: 2020-06-18
Basel, Universitätsbibliothek, A V 26
Papier · 180 + 1 ff. · 29.5 x 22 cm · 2. Hälfte 15. Jahrhundert
Theologischer Sammelband
Der Codex aus dem Bestand der Basler Kartause enthält in einem ersten Teil eine Abhandlung über die angemessene Busse für verschiedene Vergehen gegen Gebote und Sakramente. Ein zweiter Teil besteht aus einer Sammlung lateinischer Hymnen, die nebst einer deutschen Interlinearübersetzung auch mit einer losen deutschen Übersetzung als Fliesstext versehen sind, zum Teil kombiniert mit einer kurzen Auslegung. Im Anschluss daran finden sich Texte über die Messe und einige Opuscula Gregors von Nazianz, des Weiteren ein Brief von Johannes Heynlin de Lapide über die Eigenschaften eines guten Priesters sowie eine kleine Schrift von Heinrich Arnoldi über eine Marienpredigt.
(mue)
Online seit: 2018-06-14
Basel, Universitätsbibliothek, A V 41
Pergament und Papier · 94 ff. · 28.5 x 19.5 cm · um 1370
Alemannische Vitaspatrum
Um 1370 im südalemannischen Sprachraum entstanden, überliefert die Handschrift das Exempelkorpus der „Alemannischen Vitaspatrum“, eines der bedeutendsten hagiographischen Sammelwerke, in seiner ursprünglichsten Form. Im Anschluss ist ein kompilierter Mystiktraktat niedergeschrieben, in welchen unter anderem die Glosse „Von dem überschalle“ eingearbeitet wurde. Die Herkunft der Handschrift ist unbekannt.
(stu)
Online seit: 2017-09-26
Basel, Universitätsbibliothek, A V 54e
Papier · 3 ff. · 21.5 x 15 cm · erste Hälfte 15. Jh.
Fragment mit Gebeten
Der nur drei Seiten umfassende Faszikel enthält Gebete sowie einen Text über die sieben himmlischen Freuden Mariae.
(mue)
Online seit: 2018-06-14
Basel, Universitätsbibliothek, A VI 12
Papier · 231 ff. · 29.5 x 21 cm · 3. Viertel 15. Jahrhundert
Johannes Heynlin: Disputationes
Der schmucklose Papierband aus der Bibliothek der Basler Kartause enthält theologische Disputationes oder Quaestiones des Johannes Heynlin de Lapide. Aufgeschrieben wurden diese Erörterungen, die laut dem Vermerk auf Bl. 1r in Paris von und vor Heynlin gehalten wurden, von einer Vielzahl verschiedener Hände, darunter Heynlins eigener.
(mue)
Online seit: 2018-12-14
Basel, Universitätsbibliothek, A VI 14
Papier · 147 ff. · 29 x 21.5 cm · 1466
Theologica und Juridica mit Bezug auf die Kartäuser
Der Band enthält eine Vielzahl theologischer und kirchenrechtlicher Texte. Er entstammt zur Gänze der Feder eines Schreibers, des Basler Kartäusers Heinrich von Vullenhoe. Über die Beweggründe, die ihn bei der Kompilation geleitet haben, gibt er selbst in einer längeren Notiz Auskunft: Da er als Kartäuser nicht selbst als Prediger auftreten könne, verbleibe ihm nur die Möglichkeit, das Wort Gottes mit den Händen, d.h. durch das Schreiben von Büchern, zu verbreiten. Er hoffe, dass die von ihm veranstaltete Kompilation die Frommen auf ihrem Weg bestärken und den Sündern Anlass zur Reue sein werde. Viele der Texte, die Vullenhoe in diesem Band vereint hat, nehmen unmittelbar Bezug auf den Kartäuserorden. Ein Beispiel ist der Traktat de esu carnium, der die Praxis der Kartäuser, auf Fleisch als Nahrungsmittel zu verzichten, verteidigt. Viele Texte sind auch in anderen Handschriften aus der Basler Kartause überliefert.
(fis)
Online seit: 2019-12-12
Basel, Universitätsbibliothek, A IX 7
Papier · 212 ff. · 20.5 x 14 cm · 2. Viertel 15. Jh.
Iodocus Gartner
Der Band mit Quaestionen des Wiener Theologen Iodocus Gartner (bezeugt zwischen 1424 und 1452) stammt aus dem Besitz von Albertus Loeffler (Mitte 15. Jh.) und war Teil der Kettenbibliothek des Basler Dominikanerkonventes.
(flr)
Online seit: 2017-09-26
Basel, Universitätsbibliothek, A IX 8
Papier · 275 ff. · 20.5 x 14.5-15 cm · 14./15. Jh.
Scripta varia de schismate; Bindus de Senis
Die Handschrift enthält eine Sammlung von Schriften zum Schisma und gehört zum ältesten Bestand der Basler Kartause. Die vier Einheiten sind im 14. und frühen 15. Jahrhundert wahrscheinlich teilweise im niederdeutschen Raum entstanden. Drei der Einheiten kamen möglicherweise durch Winand Steinbeck von Dortmund, den ersten Prior der Basler Kartause, in das Kartäuserkloster. Eine weitere Einheit in der Sammelhandschrift enthält Notizen von Johannes Dotzheim, dem zweiten Prior der Basler Kartause. Der Codex wurde erst in Basel gebunden und war im 16. Jahrhundert in Gebrauch bei Bonifacius Amerbach.
(stu)
Online seit: 2025-04-03
Basel, Universitätsbibliothek, A IX 14
Papier · 221 ff. · 20.5 x 14-14.5 cm · 15. Jh.
Theologisch-historischer Sammelband
Der Band stammt aus der Basler Kartause und enthält handschriftliche und gedruckte Texte zu Fragen der Ordensgeschichte, der geistlichen Lebensführung ebenso wie theologische Auslegungen, so zum Beispiel den Predigerkommentar Dionysius‘ des Kartäusers (1402-1471). Die handschriftlichen Teile stammen von verschiedenen Händen, darunter diejenige des Basler Kartäusers Johannes Gipsmüller (1439-1484).
(flr)
Online seit: 2018-06-14
Basel, Universitätsbibliothek, A IX 22
Pergament · 181 ff. · 20-20.5 x 12.5 cm · Anfang des 13. Jhs.
Monastica et canonistica
Die Handschrift unbekannter Herkunft aus dem beginnenden 13. Jahrhundert enthält monastische und kanonistische Schriften, darunter beispielsweise das Klosterregularium, das Benedikt von Nursia 529 für sein Kloster Monte Cassino erlassen hatte, die Regula pastoralis Gregors des Grossen über das Ideal des (weltgeistlichen) Seelenhirten aus dem späten 6. Jahrhundert oder die Kurzfassung eines Teils des Decretum Gratiani aus dem 12. Jahrhundert.
(flr)
Online seit: 2017-09-26
Basel, Universitätsbibliothek, A IX 23
Papier · 131 ff. · 16.5 x 12 cm · 15. Jahrhundert
Sammelhandschrift (Theologie)
Die aus mehreren Teilen zusammengebundene Handschrift aus der Laienbibliothek der Basler Kartause ist als Andachtsbuch für die Konversen gestaltet. Sie enthält diverse Grundlagentexte in deutscher Übersetzung, unter anderem eine Regel des Heiligen Benedikt, eine Benediktslegende sowie diverse Gebete, die sich direkt jeweils entweder an die Laienbrüder der Kartäuser oder an die Laienbrüder der Benediktiner wenden.
(stu)
Online seit: 2017-12-14
Basel, Universitätsbibliothek, A IX 23a
Papier · 14 ff. · 16.5 x 11.5 cm · um 1475
Ars moriendi deutsch
Die 14 Blätter wurden gegen Ende des 19. Jahrhunderts aus einer Sammelhandschrift der Basler Kartause herausgelöst. Die 11 kolorierten Holzschnitte mit zugehörigem handschriftlichem Text überliefern eine deutsche Ars moriendi, ein im Spätmittelalter weit verbreiteter Texttypus zur Kunst des heilsamen Sterbens.
(flr)
Online seit: 2017-09-26
Basel, Universitätsbibliothek, A IX 38
Papier · 190 ff. · 14-14.5 x 10 cm · 2. Hälfte 15. Jh.
Deutsches Gebetbuch
Das kleinformatige Andachtsbuch stammt aus der Bibliothek für die Laienbrüder der Basler Kartause. Es wurde von zehn verschiedenen Händen geschrieben und enthält neben zahlreichen Gebeten u.a. die Legende des Hugo von Lincoln, einen Passionstraktat sowie ein „Cisiojanus“ (Merkgedicht zu den kirchlichen Fest- und Feiertagen, so benannt nach dem Incipit der lateinischen Fassung).
(flr)
Online seit: 2018-06-14
Basel, Universitätsbibliothek, A IX 49
Papier · 21 ff. · 21.5 x 15 cm · 1397
Konradus de Geilenhusen, Epistula concordiae
Die 21 Blätter mit der Epistula concordiae des Konrad von Gelnhausen waren ursprünglich Teil einer theologischen Sammelhandschrift aus dem Basler Dominikanerkloster. Geschrieben wurde das Stück 1397 von Heinrich Jäger aus Ulm in Paris. Inhaltlich handelt es sich um einen auf Anregung von König Karl V. von Frankreich ausgearbeiteten Vorschlag zur Beilegung des 1378 entstandenen Grossen Schismas, in dem Konrad von Gelnhausen die Einberufung eines allgemeinen Konzils empfiehlt.
(flr)
Online seit: 2017-09-26
Basel, Universitätsbibliothek, A IX 92
Papier · 163 ff. · 21.5-22 x 15-15.5 cm · 1399-1400
Super Sententias Petri Lombardi
Die Handschrift mit Lehrtexten zu den Sentenzen des Scholastikers Petrus Lombardus entstand 1399/1400 in Wien, geschrieben von Heinrich von Rheinfelden während seines Studiums an der dortigen Universität. Zusammen mit dem Schreiber gelangte der Band später in den Basler Predigerkonvent, in dessen Bibliothek er eingegliedert wurde.
(flr)
Online seit: 2018-03-22
Basel, Universitätsbibliothek, A IX 96
Papier · 226 ff. · 21.5-22 x 15-15.5 cm · 1443
Expositio hymnorum et sequentiarum
Hymnen- und Sequenzenkommentar, geschrieben im Jahr 1443 in Isny von Ulrich Bentz von Winterthur, der 1444/1445 in Erfurt als immatrikulierter Student bezeugt ist. Der Text hängt eng mit einer Basler Handschrift aus dem 14. Jahrhundert zusammen, Parallelüberlieferungen finden sich in verschiedenen süddeutschen Handschriften. Spuren am hinteren Deckel weisen den Band als liber catenatus aus.
(gam/flr)
Online seit: 2015-06-25
Basel, Universitätsbibliothek, A lambda III 10
Papier · 90 + 26 pp. · 29-29,5 x 20-21,5 cm · 1480-1526
Chronik der Basler Kartause
Die Chronik, die mit dem Bestand des Museums Faesch an die UB gelangt ist, enthält zwei Teile. Der erste Teil wurde von Heinrich Arnoldi verfasst und behandelt die Gründung und Entwicklung der Kartause bis zum Jahr 1480 in der Form eines Zwiegesprächs zwischen dem Prior der Kartause und ihrer Patronin, der heiligen Margaretha. Diese Dialogform, derer sich Arnoldi in mehreren seiner Schriften bediente, ist für historische Inhalte ungewöhnlich; im zweiten Teil wird sie denn auch aufgegeben. Dieser zweite Teil, ein Autograph des Georg Carpentarius, setzt die Chronik bis zum Jahr 1526 fort, also bis kurz vor der Aufhebung der Kartause im Jahr 1529.
(mue)
Online seit: 2020-06-18