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Cologny, Fondation Martin Bodmer, Cod. Bodmer 105/2
Papier · IV + 346 + IV pp. · 38.3 x 27.5 cm · 15. Jahrhundert
Lancelot propre
Diese Papierhandschrift in vier Bänden aus dem 15. Jahrhundert vereinigt die Prosatexte Lancelot Propre, La Queste del saint Graal und La Mort le roi Artu. Der erste Band enthält 42 aquarellierte Federzeichnungen, der vierte Band weist auf eingefügten Pergamentblättern zwei ganzseitigen Illustrationen auf.
(fmb)
Online seit: 2007-12-20
Cologny, Fondation Martin Bodmer, Cod. Bodmer 105/3
Papier · VIII + 420 + IV pp. · 38.3 x 27.5 cm · 15. Jahrhundert
Lancelot propre
Diese Papierhandschrift in vier Bänden aus dem 15. Jahrhundert vereinigt die Prosatexte Lancelot Propre, La Queste del saint Graal und La Mort le roi Artu. Der erste Band enthält 42 aquarellierte Federzeichnungen, der vierte Band weist auf eingefügten Pergamentblättern zwei ganzseitigen Illustrationen auf.
(fmb)
Online seit: 2007-12-20
Cologny, Fondation Martin Bodmer, Cod. Bodmer 105/4
Papier · VIII + 352 + VI pp. · 38.3 x 27.5 cm · 15. Jahrhundert
Queste del saint Graal; Mort le roi Artu
Diese Papierhandschrift in vier Bänden aus dem 15. Jahrhundert vereinigt die Prosatexte Lancelot Propre, La Queste del saint Graal und «La Mort le roi Artu». Der erste Band enthält 42 aquarellierte Federzeichnungen, der vierte Band weist auf eingefügten Pergamentblättern zwei ganzseitigen Illustrationen auf.
(fmb)
Online seit: 2007-12-20
Cologny, Fondation Martin Bodmer, Cod. Bodmer 106
Pergament · 2 ff. · 16.2 x 24.4-25 cm; 16 x 13.5 cm · 11. Jahrhundert
Fragmente eines Lektionars des Neuen Testaments
Zwei aneinandergrenzende Fragmente des selben Blattes, das früher zu einem Luxus-Lektionar des Neuen Testaments gehörte, welches im 11. Jahrhundert, vermutlich in Konstantinopel, abgeschrieben wurde. Diese beiden Stücke wurden später auch für zahlreiche ungeschickte Zeichnungen, Graffiti und Rechenübungen benutzt.
(and)
Online seit: 2015-12-17
Cologny, Fondation Martin Bodmer, Cod. Bodmer 107
Pergament · 143 ff. · 24 x 17.5 cm · Ende des 9. Jahrhunderts
Codex Theodosianum (Auszüge) . Lex salica emandata . Lex Ribuaria . Lex Alamannorum . Lex Baiuvariorum . Karl der Grosse: Capitularia . Recapitulatio legis Salicae
Eine juristische Handschrift, wahrscheinlich unvollständig, die eine umfangreiche Sammlung von Texten enthält. Zu den wichtigsten davon gehören vier Gesetze, die Lex Salica, Lex Ribuaria, Lex Alamannorum und Lex Baiuvariorum; eine kurze und fragmentarische Sammlung von Kapitularien erlassen von Karl dem Grossen; Auszüge aus De legibus und den Sententiae von Isidor von Sevilla; sowie Auszüge aus dem Codex Theodosianum und der Regula des hl. Benedikt. Der Text der Lex Baiuvariorum enthält auch juristische Begriffe in Althochdeutsch.
1789 kam der Codex in Besitz des Grafen Johann-Christian Solms, der im Schloss Klitschdorf bei Bunzlau (Schlesien) residierte - sein Wappen findet sich auf f. 1r - , weshalb er in der Literatur auch unter dem Namen "Codex Klitschdorf" oder "Codex Solmsianus" bekannt ist. 1960 erwarb Martin Bodmer diesen Codex beim New Yorker Antiquar H. P. Kraus.
(ber)
Online seit: 2015-06-25
Cologny, Fondation Martin Bodmer, Cod. Bodmer 108
Pergament · 81 ff. · 24.2 x 15 cm · 13. Jahrhundert
Lucanus, De bello civili (cum glossis)
Die Schrift von Lukan wird von Marginal- und Interlinearglossen von verschiedenen Händen begleitet, die zum Teil zeitgenössisch sind, zum Teil später, die jüngsten von italienischer Hand können ins 14./15. Jh. datiert werden. Auf dem Rand von f. 69v ist eine einfache Zeichnung der mappa mundi enthalten. Die Handschriften gehörte mindestens bis Ende des 18. Jh. den Karmelitern von S. Paolo in Ferrara.
(ber)
Online seit: 2014-04-09
Cologny, Fondation Martin Bodmer, Cod. Bodmer 109
Pergament · 169 ff. · 25.1 x 17.2 cm · 14. Jahrhundert
Ramon Llull
Ramon Llull, der Begründer des Katalanischen als literarische und wissenschaftliche Sprache, wird in Mallorca geboren, wo sich die christliche, die muslimische und die jüdische Kultur vermischen. Die Handschrift CB 109, die von verschiedenen Kopisten im 14. Jahrhundert geschrieben wurde, sammelt philosophische und theologische Werke des katalanischen Denkers. Sie ist mit Bildern und Diagrammen verziert.
(mes)
Online seit: 2009-12-21
Cologny, Fondation Martin Bodmer, Cod. Bodmer 110
Papier · IV + 408 + IV ff. · 21 x 29.5 cm · Mitte des 15. Jahrhunderts
John Lydgate, Troy Book, or The Siege of Troy
John Lydgate verfasste das Troy Book gegen 1412-1420, im Auftrag von Heinrich V. als dieser noch Prinz von Wales war. Es setzt sich aus Distichen zusammen, mit einem Prolog, fünf Büchern, einem Epilog und einer Widmung an Heinrich V., dazu ein Envoi mit Titel „Verba auctoris“. Lydgate übersetzt hier die Geschichte vom Trojanischen Krieg auf Englisch, wobei er sich nicht direkt auf Homer stützt, sondern auf die Nacherzählung von Benoît de Sainte-Maure, den Roman de Troie, und auf die Historia Destructionis Troiae (1287) von Guido de Columnis.
(moo)
Online seit: 2020-06-18
Cologny, Fondation Martin Bodmer, Cod. Bodmer 111
Pergament · 45 ff. · 23.2 x 19 cm · 10. Jahrhundert (um 970?)
Macrobius, Commentarius in Ciceronis Somnium Scipionis
Diese Pergamenthandschrift des 10. Jahrhunderts enthält den Kommentar zum Somnium Scipionis von Macrobius, gefolgt von Auszügen aus der Naturalis historia Plinius des Älteren und aus De institutione musica von Boethius. Der Codex enthält bemerkenswerte Diagramme, in welchen u.a. die Erde oder auch Sternenkonstellationen abgebildet sind.
(fmb)
Online seit: 2007-07-31
Cologny, Fondation Martin Bodmer, Cod. Bodmer 113
Pergament · 35 ff. · 29 x 20 cm · 15. Jahrhundert
Marie de France, Fables
CB 113 ist die Kopie einer Handschrift aus der Bibliothèque nationale de France und enthält eine von Marie de France im 12. Jahrhundert erstellte Sammlung von Fabeln nach aesopischer Tradition. Marie de France, deren bekanntestes Werk die Lais sind, ergänzt die 101 Fabeln mit sechs Fabliaux. In der Handschrift wurden die erotischen Passagen der Fabliaux ausradiert.
(fmb)
Online seit: 2007-07-31
Cologny, Fondation Martin Bodmer, Cod. Bodmer 114
Pergament · 229 ff. · 21.9 x 14.5 cm · Mitte des 15. Jahrhunderts
Martialis, Epigrammata
Dieses in einer humanistischen Schrift verfasste Manuskript enthält die Epigrammata von Martial (ca. 40- ca. 102) in zwölf Büchern, gefolgt von den beiden üblichen abschliessenden Texten Xenia und Apophoreta. Das erste Blatt der Handschrift fehlt. Von einer anderen Hand als der des Hauptkopisten wurden, wahrscheinlich zur gleichen Zeit, einige Epigramme hinzugefügt (41v, 105v, 132r, 133v, 136v). In Ermangelung einer Titelseite beschränkt sich die Dekoration auf eine von zwei verschiedenen Künstlern geschaffene Serie von Initialen, die eine mit bianchi girari, die andere mit Flechtwerk auf Goldgrund, manchmal auch „a cappio annodato“ genannt. Jedes Epigramm wird mit einer einfachen Initiale in Blau begonnen. Die um die Mitte des 15. Jahrhunderts in Norditalien hergestellte Handschrift befand sich im 18. Jahrhundert nachweislich in den Händen der Familie Jarente de Sénas in Frankreich, danach war sie im Besitz von Ambroise Firmin-Didot. Während des 19. Jahrhundert wechselte sie mehrmals den Besitzer, bevor sie in die Sammlung von Martin Bodmer überging.
(rou)
Online seit: 2018-03-22
Cologny, Fondation Martin Bodmer, Cod. Bodmer 115
Papier · 1 + 153 + 16 + 1 ff. · 16. Jahrhundert
Ps. Mauricius, Strategicon . Ps. Nicephorus, De uelitatione bellica . Ps. Iulius Africanus, Apparatus bellicus
Diese griechische Papierhandschrift kann dank eines Kolophons auf 1561 datiert werden. Sie vereint drei Abhandlungen über den Krieg. Zwei byzantinischen Abhandlungen, dem Strategicon, das dem Kaiser Maurus (6. Jahrhundert) zugeschrieben wird und dem De velitatione bellica), der Kaiser Nikephoros II. (10. Jahrhundert) zugesprochen wird, geht der Apparatus bellicus voran, welcher Sextus Iulius Africanus (geboren in Nicopolis) zugesprochen wird.
(jos)
Online seit: 2010-06-02
Cologny, Fondation Martin Bodmer, Cod. Bodmer 116
Pergament · I + 205 + I ff. · 32 x 21.5 cm · Anfang des 14. Jahrhunderts
Prophecies de Merlin in Prosa
Von den insgesamt 19 erhaltenen Handschriften und Fragmenten der Prophesies de Merlin enthält einzig CB 116 den vollständigen Text. In der Handschrift wird in besonderer Weise deutlich, welches Ausmass die Episoden der Artussage innerhalb des Gesamtwerks der Prophezeiungen Merlins einnehmen.
(fmb)
Online seit: 2009-03-25
Cologny, Fondation Martin Bodmer, Cod. Bodmer 117
Papier · I + 260 + I ff. · 26.8 x 19.5 cm · zweites Viertel des 15. Jahrhunderts
Nibelungenlied, Maihinger Handschrift
Die Rund 40 überlieferten Handschriften des Nibelungenliedes zeugen von der grossen Beachtung, welche diesem Text im Mittelalter zuteil wurde. Die Abschrift in CB 117 («Maihinger Handschrift») wurde im 15. Jahrhundert von drei verschiedenen Schreibern verfasst. Die ersten fünf Aventüren sind knapp zusammengefasst und rund 100 Strophen fehlen. Die «Klage», welche von den Totenklagen über die im Kampf gestorbenen Helden des Nibelungenliedes erzählt, schliesst die Handschrift ab.
(fmb)
Online seit: 2009-03-25
Cologny, Fondation Martin Bodmer, Cod. Bodmer 118
Papier · II + 94 ff. · 32.9 x 22.5 cm · gegen 1520-1530?
De rebus bellicis und Notitia dignitatum
Die zwei Texte, De rebus bellicis (ff. 5r-17v) und Notitia dignitatum (ff. 19r-94r), die in dieser Handschrift vereint sind, gehen bis auf die Antike zurück. Das erste Werk präsentiert die Kriegsmaschinen, welche die römische Armee benutzte, im zweiten Text wird die spätrömische militärische Organisation im West- sowie im Ostreich dargestellt. Sie wurden von Anfang an, vom Ende des 4. und Anfang des 5. Jahrhunderts, mit Illustrationen konzipiert, deren älteste bekannte Kopie, die auf das Ende des 9. bis Anfang des 10. Jahrhunderts zurückgeht, in der Bibliothek des Speyerer Doms aufbewahrt wurde (heute ist von dieser Kopie nur noch ein einzelnes Blatt übrig). Das Speyerer Exemplar wurde 1436 vom Kardinal Pietro Donato ausgeliehen, als er sich am Konzil zu Basel befand, wo mindestens zwei Kopien davon hergestellt wurden, die von Péronet Lamy illuminiert wurden (Oxford, Bodleian Library, Ms. Canon. Misc. 378; Paris, BnF, lat. 9661). Die Handschrift der Fondation Bodmer ist eine neuere Abschrift dieser Kopien, die weniger als ein Jahrhundert später angefertigt wurde. Möglicherweise wurde sie für die Edition dieser beiden Texte (inklusive Bilder) benutzt, die Sigismundus Gelenius 1552 bei Froben in Basel herausgab.
(rou)
Online seit: 2020-12-10
Cologny, Fondation Martin Bodmer, Cod. Bodmer 119
Pergament und Papier · I + 47 ff. · 22.9 x 19.9 cm · um 1548 mit Nachträgen bis Beginn 17. Jh.
Dorfrechts-, Vertrags- und Verordnungsabschriften aus dem Kanton Zürich (Neuamt)
Die Handschrift enthält die Transkription einer Reihe von Dokumenten, die sich direkt oder indirekt auf die Obervogtei Neuamt im Kanton Zürich beziehen. Sie besteht aus drei Teilen – einer aus Pergament (ff. 1-27) und zwei aus Papier (ff. 28-39 und 40-47) – die wahrscheinlich 1548 zusammengebunden wurden, wie es das auf dem Vorderdeckel aufgedruckte Datum andeutet. Die versammelten Texte stammen aus der Zeit von 1538 bis 1604 (Nachträge), mit Ausnahme eines Dokumentes von 1461 (ff. 36r-38v).
(ber)
Online seit: 2018-10-04
Cologny, Fondation Martin Bodmer, Cod. Bodmer 120
Pergament · 36 ff. · 25.4 x 14.5 cm · 11. oder 11.-12. Jahrhundert
Origenes, Commentarii in Canticum Canticorum (ins Lateinische übersetzt von Rufinus Aquileiensis)
Diese Handschrift, die im normannischen Sizilien kopiert wurde, enthält den Kommentar zum Hohelied von Origenes, in der aus dem Griechischen ins Lateinische übersetzten Version von Rufinus Aquileiensis (um 345-um 411). Der Text umfasst die ersten vier von zehn Büchern, die der Originaltext von Origenes zählte. Ihm voraus geht ein Prolog von Hieronymus, ein kurzes Gebet von Gregor von Nazianz, ebenfalls ins Lateinische übersetzt von Rufinus Aquileiensis, bildet den Abschluss. Der Kommentar von Origenes, der Christus als den Bräutigam und die Kirche oder auch die individuelle Seele als die Braut darstellt, beeinflusste während Jahrhunderten die spirituellen Interpretationen des Hoheliedes.
(rou)
Online seit: 2017-09-26
Cologny, Fondation Martin Bodmer, Cod. Bodmer 121
Papier · III + 147 + III ff. · 30.8 x 21.4 cm · 15. Jahrhundert
Florus, Epitoma de Tito Livio; Paulus Orosius, Historiae aduersus paganos
Diese auf Papier geschriebene Handschrift wurde in Norditalien kopiert. Sie besteht aus zwei antiken historischen Texten, die unabhängig voneinander abgeschrieben wurden: die Epitoma de Tito Livio von Florus und die Geschichte gegen die Heiden von Paulus Orosius. Diese Texte waren während des gesamten Mittelalters äusserst erfolgreich und können in jeder auch nur geringfügig wichtigen mittelalterlichen Bibliothek gefunden werden. Dem Exlibris aus dem 15. Jahrhundert gemäss (f. 147r), gehörte dieses Exemplar der Abtei der Augustiner Eremiten von San Pier d'Arena bei Genua.
(rou)
Online seit: 2018-10-04
Cologny, Fondation Martin Bodmer, Cod. Bodmer 122
Pergament · 70 ff. · 31.7 x 22.2 cm · Anfang des 14. Jahrhunderts
Ovidius, Ars amatoria; Hymni officii ordinarii; Priscianus, Institutiones grammaticae (XVII-XVIII); Secretum secretorum; De physiognomonia libellus
Diese zu Beginn des 14. Jahrhunderts in Italien kopierte Handschrift vereint die Ars amatoria von Ovid, zwei Bücher der Grammatik von Priscianus, Auszüge des Secretum secretorum, ein unvollständiges Buch über die Physiognomie eines unbekannten Autors sowie eine Serie von Hymnen, die unter anderem Gregor dem Grossen, Ambrosius oder Sedulius zugeschrieben werden. Die Handschrift, der am Anfang zwei Blätter fehlen, weist Spuren alter Benutzung auf, mit hinzugefügten Kommentaren und maniculae an den Rändern. Dieses Exemplar enthält keinen Buchschmuck, mit Ausnahme einiger roten und malvenfarbigen Fleuronné-Initialen, die mit Gold hervorgehoben und eingerahmt sind.
(rou)
Online seit: 2018-10-04
Cologny, Fondation Martin Bodmer, Cod. Bodmer 123
Pergament · 16 ff. · 19.4 x 12.5 cm · 11. oder 12. Jahrhundert (Anfang?)
Ovidius, Fasti (Fragmente)
Diese Fragmente der Fasti von Ovid wurden gegen 1700 in der Konventsschule von Ilfeld entdeckt und waren darauf unter dem Namen „Fragmentum Ilfeldense“ bekannt. 1956 wurden sie Teil der Sammlung von Martin Bodmer, nachdem sie zuvor als Vorsatzblätter oder in einem Bucheinband benutzt worden waren. Bei den Fasti handelt es sich um ein Gedicht im elegischen Distichon, dessen Thema der römische Kalender – nur die ersten sechs Monate – ist, sowie die Änderungen, die zu Beginn des Reiches mit den Festtagen zur Erinnerung an Augustus eingeführt wurden.
(rou)
Online seit: 2020-10-08