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Vevey, Musée historique de Vevey, Inv. Nr. 1346
Pergament · 360 pp. · 59-59.5 x 41-41.5 cm · um 1489/1490
Antiphonarium lausannense, pars hiemalis (vol. I)
Dieser Band ist Teil eines aus drei Bänden bestehenden Antiphonars, das in doppelter Ausführung für die Liturgie der Kollegiatskirche St. Vinzenz der Stadt Bern, gegründet im Jahre 1484/85, angefertigt wurde. Er enthält den gesamten Winterteil des Temporale, des Sanktorale und des Commune Sanctorum, gemäss der Liturgie der Diözese Lausanne. Dieser Band ist das Doppel des Bandes I, heute von der katholischen Kirchgemeinde Saint-Laurent in Estavayer-le-Lac aufbewahrt. Ursprünglich wurde der Band durch acht Initialen verziert, doch nur zwei davon sind noch erhalten (p. 71 und p. 429). Sie werden dem Illuminator und Kopisten Konrad Blochinger zugeschrieben, der auch in den anderen Bänden dieser Gruppe Korrekturen und Anmerkungen zum Text anbrachte. Nach der Einführung der Reformation im Jahre 1528 und der darauf folgenden Säkularisierung des Kapitels wurde die ganze Gruppe von Antiphonaren veräussert: vier davon wurden der Stadt Estavayer-le-Lac verkauft und wurden dort für die Liturgie der Kollegiatskirche St. Lorenz verwendet, die andern beiden - darunter der vorliegende Band - kamen unter Umständen, die noch nicht geklärt sind, nach Vevey und werden heute dort im historischen Museum aufbewahrt.
(ber)
Online seit: 2015-06-25
Vevey, Musée historique de Vevey, Inv. Nr. 1347
Pergament · 2 + 299 + 2 pp. · 59 x 40 cm · um 1489/1490
Antiphonarium lausannense, pars aestiva, de Sanctis (vol. II)
Dieser Band ist Teil eines aus drei Bänden bestehenden Antiphonars, das in doppelter Ausführung für die Liturgie des Kollegiatstifts St. Vinzenz der Stadt Bern (gegründet im Jahre 1484/85) erstellt wurde. Er enthält das Proprium de sanctis und das Commune sanctorum des Sommerteils nach dem Ritus der Diözese Lausanne. Dieser Band ist das Doppel des Bandes II, heute von der katholischen Kirchengemeinde Saint-Laurent in Estavayer aufbewahrt. Die drei noch erhaltenen, illuminierten Miniaturen (S. 207, S. 271 und S. 397) werden einem Wanderkünstler zugeschrieben, der in Freiburg, Bern und Sitten, später in Ivrea und Aosta tätig war. Er ist unter den zwei Namen Meister des Breviers des Jost von Silenen und Miniaturist des Georges de Challant bekannt. Nach der Einführung der Reformation im Jahre 1528 und der darauffolgenden Säkularisierung des Kapitels wurde die ganze Gruppe von sechs Handschriften veräussert: vier davon wurden der Stadt Estavayer-le-Lac verkauft und wurden dort für die Liturgie der Kollegiatskirche St. Lorenz verwendet, die anderen beiden — darunter der vorliegende Band — kamen unter Umständen, die noch nicht geklärt sind, nach Vevey und werden heute dort im historischen Museum aufbewahrt.
(ber)
Online seit: 2016-12-20
Wattwil, Kloster Maria der Engel Wattwil, Ms. 1
Pergament · 499 pp. · 20 x 15.5 cm · 1739
Arzneibuch
Rezeptsammlung zur Herstellung von Arzneimitteln. Die Darstellungsform der Rezepte reicht von Listen der Zutaten über mehr oder weniger ausführliche Texte mit Angaben zur Herstellung wie auch zur Anwendung der Mittel. Ein Index ist vorhanden, der die Rezepte nach Arzneiform in 10 Kapitel einteilt (S. 456-479). Am Ende der Kapitel hat es jeweils mehrere leere Seiten, die für zusätzliche Rezepte freigehalten wurden. Die Handschrift stammt aus der Apotheke des ehem. Kapuzinerinnenklosters Wattwil und wurde 1739 angelegt. Sie enthält zahlreiche Nachträge aus dem 18. Jh. verschiedener Hände. Seit der Aufhebung des Kapuzinerinnenklosters Maria der Engel Wattwil 2010 gehört die Handschrift als Bestandteil der Klosterapotheke zur Stiftung Kloster Maria der Engel Wattwil.
(hle)
Online seit: 2019-06-13
Wattwil, Kloster Maria der Engel Wattwil, Ms. 2
Papier · A-B, 1-13, 13a, 14-276 pp. · 20.7 x 16.5 cm · 1755
Arzneibuch
Rezeptsammlung zur Herstellung von Arzneimitteln. Die Darstellungsform der Rezepte reicht von Listen der Zutaten über mehr oder weniger ausführliche Texte mit Angaben zur Herstellung wie auch zur Anwendung der Mittel. Ein Index ist nicht vorhanden. Die Handschrift stammt aus dem Damenstift Schänis (fol. Br) und wurde 1755 verfasst. Einige Rezepte sind später hinzugefügt worden. Die zahlreichen leeren Seiten belegen, dass in der Handschrift von Anfang an Seiten für zusätzliche Rezepte freigehalten wurde. Wann die Handschrift in die Apotheke des ehem. Kapuzinerinnenklosters Wattwil kam, ist nicht bekannt. Seit der Aufhebung des Kapuzinerinnenklosters Maria der Engel Wattwil 2010 gehört die Handschrift als Bestandteil der Klosterapotheke zur Stiftung Kloster Maria der Engel Wattwil.
(hle)
Online seit: 2019-06-13
Wattwil, Kloster Maria der Engel Wattwil, Ms. 3
Papier · A-F, 1-282 pp. · 22.5 x 18.5 cm · 1881
Arzneibuch
Rezeptsammlung zur Herstellung von Arzneimitteln. Die Darstellungsform der Rezepte reicht von der einfachen Auflistung der Zutaten zu ausführlicheren Texten mit Angaben zur Herstellung wie auch zur Anwendung der Mittel. Ein Index ist vorhanden (S. 262-264). Die Handschrift stammt aus der Apotheke des ehem. Kapuzinerinnenklosters Wattwil und wurde 1881 aus einer älteren Vorlage „verbessert und geschrieben“ (S. E). Das Buch enthält wenige Nachträge bis ins 20. Jh. Seit der Aufhebung des Kapuzinerinnenklosters Maria der Engel Wattwil 2010 gehört die Handschrift als Bestandteil der Klosterapotheke zur Stiftung Kloster Maria der Engel Wattwil.
(hle)
Online seit: 2019-10-10
Wattwil, Kloster Maria der Engel Wattwil, Ms. 4
Papier · A-B, 1-98 pp. · 21 x 17.5 cm · 1. Hälfte 20. Jh.
Kräuterbuch
Das Kräuterbuch enthält in alphabetischer Reihenfolge Beschreibungen von Heilkräutern und der ihnen zugeschriebenen medizinischen Wirkung. Ein Index (S. 94) ist vorhanden. Dieser bricht jedoch schon nach Nummer 5 „Anis“ ab. Die Handschrift stammt aus der Apotheke des ehem. Kapuzinerinnenklosters Wattwil und wurde in der ersten Hälfte des 20. Jhs. verfasst. Seit der Aufhebung des Kapuzinerinnenklosters Maria der Engel Wattwil 2010 gehört die Handschrift als Bestandteil der Klosterapotheke zur Stiftung Kloster Maria der Engel Wattwil.
(hle)
Online seit: 2019-10-10
Wil, Dominikanerinnenkloster St. Katharina, **m 18
Papier · 70 ff. · 15 x 10.5/11 cm · Zweite Hälfte des 15. Jahrhunderts
Gebete, lateinisch
Kleiner Band mit verschiedenen lateinischen Gebeten, denen zum Teil Rubriken auf Deutsch vorausgehen. Von einer Hand, ohne Besitzeintrag und mit einem wahrscheinlich zeitgenössischen Koperteinband.
(ber)
Online seit: 2018-10-04
Wil, Dominikanerinnenkloster St. Katharina, **m 19
Papier · 165 ff. · 11 x 9 cm · 1620 / zweite Hälfte des 15. Jahrhunderts / um 1600
Gebets- und Andachtsbuch
Kleiner Band aus zwei Teilen, mit Gebeten und Betrachtungen über verschiedene Themen, in 30 Tagen zu lesen. Ein Teil (ff. 1r-45r) – heute am Anfang der Handschrift, aber wahrscheinlich ursprünglich am Ende eingeordnet – wurde von Maria Ferrin geschrieben, wie auf f. 45r zu lesen ist. Der heutige zweite Teil wurde von zwei Händen der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts – Anfang des 16. Jahrhunderts kopiert. Für den Koperteinband wurde ein Pergamentfragment eines Lektionars benutzt.
(ber)
Online seit: 2018-10-04
Wil, Dominikanerinnenkloster St. Katharina, M 1
Papier · 105 ff. · 33 x 22 cm · zweite Hälfte des 15. Jahrhunderts (ca. 1470)
Psalterium feriatum
Diese Handschrift enthält die Psalmen, nach liturgischer Einteilung des Stundengebets, auf Lateinisch, jeweils gefolgt von der deutschen Übersetzung. Sie wurde von zwei Schreiberinnen kopiert, die Nonnen im Dominikanerinnenkonvent von St. Katharina in St. Gallen waren. Eine Hand ist wohl jene der Angela Varnbühler. Der Einband besteht aus einfachen Holztafeln, die ohne jede Verzierung mit Leder bezogen wurden, was typisch für die erste Phase des Skriptoriums von St. Katharina ist und ein zusätzliches Element darstellt, das die Herkunft der Handschrift bestätigt.
(ber)
Online seit: 2013-04-23
Wil, Dominikanerinnenkloster St. Katharina, M 3
Papier · 208 ff. · 24 x 17 cm · zweite Hälfte des 15. Jahrhunderts
Brevier mit Kalendar
Das von den Dominikanerinnen Cordula von Schönau und Verena Gnepser aus dem Kloster St. Katharina in St. Gallen geschriebene Brevier aus der 2. Hälfte des 15. Jahrhunderts beinhaltet neben einem Kalendar den Sommerteil des Proprium de tempore (Ostersonntag bis 25. Sonntag nach der Pfingstoktav), das In dedicatione ecclesiae, die Collectae de sanctis et de communi sanctorum (Tiburtius und Valerian bis Dominikus), das Officium commune sanctorum sowie zwei Psalter und ein Hymnar. Im Kalendar, welches die Papierhandschrift eröffnet, finden sich von der Hand der Verena Gnepser einige Einträge mit Namen von Verwandten. Dies deutet auf die persönliche Benutzung des Breviers durch Verena Gnepser hin.
(fas)
Online seit: 2010-12-21
Wil, Dominikanerinnenkloster St. Katharina, M 13
Papier · I + 238 ff. · 16.5 x 11. 5 cm · [14]92
Brevier mit Kalendarium
Handschrift mit einem Dominikaner-Brevier, dem ein Kalendar mit verschiedenen nekrologischen Annotationen vorausgeht. Der Kodex wurde von Cordula von Schönau geschrieben, Dominikanerin aus dem Kloster St. Katharina in St. Gallen, die auf der Innenseite des Vorderdeckels signierte und das datierte Exlibris auf dem ersten Vorsatzblatt schrieb. Die Hand von Cordula von Schönau findet sich ebenfalls in Cod. Sang. 406 der Stiftsbibliothek St. Gallen, in Ms. 22 der Leopold-Sophien-Bibliothek in Überlingen, ausserdem in Wil in Ms. 3 sowie in einigen Teilen des Schwesternbuches und des Konventsbuches.
(ber)
Online seit: 2018-10-04
Wil, Dominikanerinnenkloster St. Katharina, M 16
Papier · 126 ff. · 15 x 10 cm · 15. Jh. / 1513
Ascetica et liturgica varia
Handschrift mit verschiedenen liturgischen und asketischen Texten. Der Band wurde von verschiedenen mehr oder weniger geübten Händen geschrieben, eine davon beschriftete ein Datum .I.5.I.3. mit ihren Initialen J. ae. (f. 47v), eine andere trug nur ihre Initialen J. h. L. ein (f. 101v). Ein Pergamentfragment einer Urkunde des Bischofs von Konstanz aus dem Jahre 1441 dient als Einband.
(ber)
Online seit: 2018-10-04
Wil, Dominikanerinnenkloster St. Katharina, M 32
Papier · 112 ff. · 18.5 x 15 cm · 1543
Augustinus-Regel und Konstitutionen
Nachdem der Rat der Stadt St. Gallen am 2. Mai 1528 die Klausur des Dominikanerinnenklosters St. Katharina aufgehoben und der Konvent sich allmählich aufgelöst hatte, verblieb nur Regula Keller mit zwei Schwestern in den Klostergebäuden, wo sie ungebrochen 1543 die Augustinusregel und die Konstitutionen des Predigerordens abschrieb. Lektüre von Regel und Konstitutionen wurde in reformierten Klöstern stärker betont, entsptrechend dem Charakter der Observanz.
(men)
Online seit: 2009-07-31
Wil, Dominikanerinnenkloster St. Katharina, M 41
Papier · 452 ff. · 21 x 14.5 cm · 1484
Otto von Passau, Die vierundzwanzig Alten
Das Werk bietet in 24 Reden, die jeweils einem Thema zugeordnet sind, eine christliche Lebenslehre, zusammengefügt aus Sentenzen von mehr als 100 Autoren. Im Spätmittelalter beliebter Text für die Tischlesung, besonders das weitausholende Marienleben des „12. Alten“, welches die Leidensgeschichte Jesu Christi mit dem Schicksal der Maria verknüpft.
(men)
Online seit: 2009-07-31
Wil, Dominikanerinnenkloster St. Katharina, M 42
Papier · III + 294 ff. · 20.5 x 14 cm · vermutlich 1484
Marquardt von Lindau, "Engelberger Predigten", "Fegfeuer des hl. Patricius", anonyme Predigten
Die Handschrift enthält eine bislang unbekannte Abschrift der deutschen Übersetzung von De reparatione hominis, der Hauptschrift des Franziskaners Marquard von Lindau. Darüber hinaus überliefert sie einige der „Engelberger Predigten“, womit sie den Bestand von Cod. Sang. 1919 komplettiert. Bemerkenswert ist, dass beide Handschriften auf eine Vorlage zurückgehen, der auch die etwa 50 Jahre früher entstandenen Handschriften Cod. Sang. 1004 und Wil M 47 ihre (wieder einmal komplementär angelegte) Auswahl der „Engelberger Predigten“ verdanken.
(nem)
Online seit: 2013-10-07
Wil, Dominikanerinnenkloster St. Katharina, M 47
Papier · 179 ff. · 14 x 11 cm · 1432-1436
Jan van Schoonhoven, Johannes Tauler, Heinrich Seuse, "Engelberger Predigten", Vaterunserauslegungen, Gebete
Diese vom Benediktiner Friedrich Kölner geschriebene und für die St. Georgenklause bestimmte Handschrift enthält u.a. eine unikal überlieferte Übersetzung der Briefe des Jan van Schoonhoven, die Tauler-Predigt Vetter Nr. 70 und Auszüge aus Kap. 49 der Vita von Heinrich Seuse. Darüber hinaus überliefert sie einige der „Engelberger Predigten“, womit sie den Bestand von Cod. Sang. 1004 komplettiert. Bemerkenswerterweise gehen beide Handschriften auf eine Vorlage zurück, der auch die etwa 50 Jahre später entstandenen Handschriften Cod. Sang. 1919 und Wil M 42 ihre (wieder einmal komplementär angelegte) Auswahl der „Engelberger Predigten“ verdanken. Im Falz der 12. Lage findet man Reste einer zweispaltigen rubrizierten deutschen Pergamenthandschrift aus der ersten Hälfte/Mitte des 13. Jahrhunderts.
(nem)
Online seit: 2013-10-07
Wil, Dominikanerinnenkloster St. Katharina, M II
Pergament · 224 ff. · 53 x 39 cm · Ende des 15. Jahrhunderts
Antiphonar (de tempore, pars hiemalis)
Die gegen Ende des 15. Jahrhunderts geschriebene Pergamenthandschrift mit Notation und Buchschmuck beinhaltet das Proprium de tempore (Winterteil, 1. Adventssonntag bis Karfreitag). Der Text bricht in der Karfreitagsantiphon zum dritten Psalm der Laudes am Seitenende ab. Das Antiphonar befand sich im St. Galler Dominikanerinnenkonvent St. Katharina, wo es vielleicht auch geschrieben wurde. Dieselbe Hand schrieb auch die Schwesterhandschrift mit dem Sommerteil des Antiphonars (Wil, Dominikanerinnenkloster St. Katharina, M III).
(fas)
Online seit: 2010-12-21
Wil, Dominikanerinnenkloster St. Katharina, M III
Pergament · 219 pp. · 53 x 39 cm · Ende des 15. Jahrhunderts
Antiphonar (de sanctis, pars aestivalis)
Von derselben Hand wie das Antiphonar mit dem Winterteil (Wil, Dominikanerinnenkloster St. Katharina, M II) stammt das Antiphonar zu den Heiligenfesten (Proprium de sanctis, Andreas bis Dominikus) mit der Signatur M III. Wie M II ist die ebenfalls gegen Ende des 15. Jahrhunderts geschriebene Pergamenthandschrift M III mit Notation und Buchschmuck vermutlich im St. Galler Dominikanerinnenkonvent St. Katharina entstanden.
(fas)
Online seit: 2010-12-21
Wil, Dominikanerinnenkloster St. Katharina, M VII
Pergament · 24 ff. · 22 x 15.5 cm · 15. Jahrhundert (1484?)
Processionale
Processionale, das von den Dominikanerinnen des Konvents von St. Katharina von St. Gallen in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts geschrieben wurde. Die Handschrift ist in einer Textualis von der Hand der gleichen Nonne geschrieben, die das Processionale M VIII, vielleicht auch das Processionale M VI und die Handschrift, die heute die Signatur Cod. Sang. 1914 trägt, geschrieben hat. Es könnte sich um die Handschrift ij nv́wi procesional handeln, die 1484 in der Chronik (jetzt Konventsbuch) erwähnt, und im Jahr 1485, laut der gleichen Quelle, neu gebunden wurde. Der Einband besteht aus einfachen Holztafeln, die ohne jede Verzierung mit Leder bezogen wurden, was typisch für die erste Phase des Skriptoriums von St. Katharina ist und ein zusätzliches Element darstellt, das die Herkunft der Handschrift bestätigt.
(ber)
Online seit: 2013-04-23
Wil, Dominikanerinnenkloster St. Katharina, Chronik ("Konventsbuch")
Papier · 187 ff. · 29 x 21.5 cm · ca. 1481/82-1528
Chronik ("Konventsbuch")
Die in der früheren Forschung mit „Chronik“ bezeichnete Handschrift war das Konventsbuch des Klosters St. Katharina in St. Gallen (61r:...und sol dis also in des convents buoch gesetz werden...). In diesem finden sich chronologisch geordnete Einträge zu wirtschaftlichen Belangen des Konventes. Die Handschrift wurde im Zuge der Reform angelegt, als der Konvent vom Eigen- zum Gemeinschaftsbesitz wechselte. So gestattete das Konventsbuch der Führung von St. Katharina der Gemeinschaft Rechenschaft über den verwalteten Besitz abzugeben und ermöglichte es den Schwestern, über den Verbleib ihrer ursprünglich eingebrachten Güter zu erfahren. Beiträge bezüglich Bautätigkeit, Ausstattung, Scriptorium, Rechtsstreitigkeiten, Zuwendungen, Einträge zu einzelnen Schwestern, Seelsorgern oder Arbeitern als auch sporadisch zur Geschichte des Konventes fanden so Niederschlag in diese Handschrift.
(rue)
Online seit: 2009-07-31