Pellicanus, Conrad (1478-1556)
Die beiden mehr als 1000 Jahre alten, aber vielleicht erst im 15. Jahrhundert zusammengebundenen Teile dieser Handschrift stammen aus dem Kloster Murbach und gelangten möglicherweise mit Conrad Pellikan in das Basler Barfüsserkloster. Wie die wenigen übrigen aus diesem Konvent überlieferten Bände ist auch diese Sammlung von Schriften des Kirchenvaters Augustinus keine typische Franziskanerhandschrift. Teil 1 enthält einen Text des katalogartigen, von Briefen zu seiner Entstehungsgeschichte eingeleitenten Buchs De haeresibus ad Quodvultdeum, geschrieben um 429, sowie eine Regula ancillarum (Brief 211). Teil 2 ist einer der beiden ältesten Überlieferungsträger der um 395 entstandenen Abhandlung über den freien Willen (De libero arbitrio), jedoch beschränkt auf Buch 1: Unde malum.
Online seit: 21.08.2025
- Pellicanus, Conrad (Bibliothekar) Gefunden in: Standardbeschreibung
- Augustinus, Aurelius (Autor) | Pellicanus, Conrad (Bibliothekar) | Wurstisen, Christian (Annotator) Gefunden in: Standardbeschreibung