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Teilprojekt: Virtuelle Handschriftenbibliothek der Schweiz

Januar 2008 - Dezember 2011

Status: Abgeschlossen

Finanziert durch: e-lib.ch

Beschreibung des Teilprojekts: Durch die Förderung von e-lib.ch („Elektronische Bibliothek Schweiz“) wurden bis Ende 2011 insgesamt 100 Handschriften aus verschiedenen Schweizer Bibliotheken digitalisiert. e-lib.ch wird als Gesamtprojekt von der Schweizerischen Universitätskonferenz, dem ETH-Rat (Rat der Eidgenössischen Technischen Hochschulen) und dem Bundesamt für Berufsbildung und Technologie (BBT) getragen. Auftraggeber dieses Teilprojekts ist die Schweizerische Akademie der Geistes- und Sozialwissenschaften (SAGW).
Steuerungsausschuss: Prof. Rudolf Gschwind und Prof. Dr. Lukas Rosenthaler, Imaging und Media Lab, Universität Basel; Dr. Barbara Roth, Handschriftenkonservatorin, Bibliothèque de Genève; Dr. Heidi Eisenhut, Leiterin der Kantonsbibliothek Appenzell Ausserrhoden, Trogen.

Alle Bibliotheken und Sammlungen

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St. Gallen, Stiftsarchiv (Abtei Pfäfers), Cod. Fab. 1
Pergament · 91 ff. · 31 x 20.5 cm · Churrätien · erstes Viertel des 9. Jahrhunderts / 9.-14. Jahrhundert
Evangelistar ("Liber viventium")

Der Liber viventium Fabariensis ist das wohl wichtigste überlieferte Werk der rätischen Buchkunst. Die Handschrift wurde ursprünglich als Evangelistar angelegt und mit Initialen, Kanonesbögen sowie ganzseitigen Darstellungen der vier Evangelistensymbole reich ausgestattet. Seit 830 wurden in die leeren Kanonesbögen Listen von verbrüderten Mönchsgemeinschaften sowie die Namen von lebenden und verstorbenen Wohltätern des Klosters eingetragen. Neben seiner Bestimmung als Evangelistar, Gedenk- und Verbrüderungsbuch diente der Liber viventium später auch als Kopialbuch und Schatzverzeichnis des Klosters Pfäfers. Aufgrund seiner rechtlichen Bedeutung, die der Liber viventium noch bis in die Neuzeit behielt, liegt der Band im Archivbestand des Klosters Pfäfers. (kur)

Online seit: 02.06.2010

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St. Gallen, Stiftsarchiv (Abtei Pfäfers), Cod. Fab. 2
Pergament · 78 ff. · 28 x 19 cm · Südwestdeutschland · 1080-1090 / um 1400 / letztes Viertel des 15. Jahrhunderts
Liber aureus (Evangelistar)

Der Liber Aureus, das Goldene Buch von Pfäfers, wurde um 1080/90 als Evangelistar angelegt und mit kunstvollen Bildern der vier Evangelisten ausgestattet. Der zwischen den Lesungen frei gebliebene Platz wurde ab dem 14. Jahrhundert für die Eintragung von Weistümern (>Dorfrechten (kur)

Online seit: 02.06.2010

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 360
Pergament · 34 pp. · 25.5 x 8 cm · St. Gallen · 12. Jahrhundert
Hymni (XXVII) Sangallenses in processionibus

St. Galler Processionale aus der Zeit um 1150, mitgeführt bei Prozessionen, sowohl im Klosterbezirk selbst als auch auf dem Gebiet der heutigen Stadt St. Gallen, und zum Schutz vor der Unbill der Witterung in ein längliches hölzernes Buchkästchen eingebunden. Enthält die anlässlich dieser Prozessionen gesungenen Hymnen und Litaneien, meist von St. Galler Mönchen des 9. und 10. Jahrhunderts gedichtet, mit Neumierung versehen. (smu)

Online seit: 09.12.2008

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 368
Pergament · 108 ff. · 33-33.5 x 25.5 cm · Konstanz? · um 1470/80
Evangelienlesungen

Evangelistar, für einen unbekannten Auftraggeber geschaffen um 1470/80 wahrscheinlich in der Werkstatt des Konstanzer Malers Rudolf Stahel. Enthält lateinische Evangelienlesungen zu den wichtigsten Hochfesten des Kirchenjahres. Illustriert durch mindestens zwei Künstler mit 21 ganzseitigen Bildern zu den vier Evangelistensymbolen und zu den wichtigsten Festtagen des Jahres. 1658 vom Hofbeamten Fidel von Thurn dem Abt Gallus Alt (1654-1687) geschenkt und von einem Buchmaler mit deren Wappen versehen. (smu)

Online seit: 09.12.2008

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 530
Papier · VII + 140 ff. · 30.5-31 x 20.5-21 cm · 1517/1531
Orgeltabulatur des Fridolin Sicher

Orgeltabulatur des St. Galler Münsterorganisten und Kalligraphen Fridolin Sicher (1490-1546). Sicher, vorerst Schüler des Konstanzer Organisten Hans Buchner, trug seit 1512 darin 176 Stücke von 94 Komponisten (u.a. Paul Hofhaimer, Hans Buchner, Jacob Obrecht, Josquin Desprez, Matthaeus Pipelaere) zusammen, zwei Drittel sind geistliche Vokalkompositionen, der Rest stammt aus weltlichen Gesängen. Die Oberstimme ist in Mensuralnotation auf fünf Notenlinien, die übrigen Stimmen sind durch Buchstaben und rhythmische Zeichen notiert. Einige der Kompositionen sind nur in diesem Orgelbuch überliefert. (smu)

Online seit: 09.12.2008

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 541
Pergament · X + 298 ff. · 56.5-57 x 35.5-36 cm · St. Gallen · 1544
Fridolin Sicher, Antiphonar der St. Galler Kirche

Grossformatiges Antiphonar aus dem Kloster St. Gallen, geschaffen im Jahre 1544 im Auftrag von Abt Diethelm Blarer (1530-1564) mit den Gesängen der Mönche beim Stundengebet an den Festtagen des Jahres. Schreiber war der Weltkleriker, Münsterorganist und Kalligraph Fridolin Sicher (1490-1546), der Illuminator der 22 Figureninitialen und des ganzseitigen Doppelbildes zu Beginn des Antiphonars ist unbekannt. (smu)

Online seit: 09.12.2008

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 564
Pergament · IV + 318 + IV ff. · 27.5 x 19.5 cm · 12. Jahrhundert
Viten der St. Galler Hausheiligen Gallus, Otmar und Wiborada

Sorgfältige Abschrift der Lebensgeschichten der St. Galler Hausheiligen Gallus, Otmar und Wiborada aus der ersten Hälfte des 12. Jahrhunderts, geschrieben in einer spätkarolingischen Minuskelschrift und mit einigen herausragenden Initialen geschmückt. (smu)

Online seit: 09.12.2008

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St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. Sang. 613
Pergament · 376 pp. · 28 x 19 cm · St. Gallen · 1526
Codex Gaisbergianus

Die nach ihrem Auftraggeber, Abt Franz Gaisberg (Abt 1504-1529), benannte Handschrift enthält verschiedene historiographische und hagiographische Texte: eine Geschichte der Äbte von St. Gallen mit Wappen, Epitaphien St. Galler Äbte und Mönche, die St. Galler Klostergeschichte (Casus sancti Galli) für die Jahre 1200-1232 des Konrad von Fabaria, die anonyme Vita des Notker Balbulus († 912) nebst einer Abschrift der Akten seines Seligsprechungsprozesses von 1513 sowie die Legenden der Heiligen Constantius, Minias und Rochus. Der Codex wurde vom St. Galler Münsterorganisten und Kalligraphen Fridolin Sicher (1490-1546) geschrieben. (sno)

Online seit: 31.03.2011

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Trogen, Kantonsbibliothek Appenzell Ausserrhoden, CM Ms. 4
Pergament · 202 ff. · 17.5 x 12.5 cm · Paris · Anfang des 15. Jahrhunderts
Stundenbuch aus Paris

Die Konzeption der Handschrift entspricht in Text und Ausstattung der Pariser Horae-Tradition des beginnenden 15. Jahrhunderts ('Boucicaut-Meister'). Die ranghöchsten Gliederungselemente des Buchschmuckes sind die sieben Zierseiten mit Miniaturen; mehrzeilige farbige Initialen markieren sekundäre Textabschnitte. Das hochrechteckige Bildfeld dieser Zierseiten mit einer figürlichen Szene wird auf drei Seiten von je einem Stab umschlossen, aus dem sich dekorative Ranken mit goldenen, roten und blauen Dornblättern entwickeln, welche die breiten Pergamentränder vollständig ausfüllen. Vier Zeilen Text, eingeleitet von einer grösseren farbigen Initiale, sind zwischen das Bildfeld und den unteren Zierstab eingeschoben. Jeweils die Anfänge der verschiedenen Offizien sind mit solchen Zierseiten ausgestattet. Das Stundenbuch ist nicht nur das älteste der Sammlung Carl Meyer in der Kantonsbibliothek Appenzell Ausserrhoden, es ist zugleich eines der besten und wertvollsten Stücke. Die Auftraggeberschaft ist nicht bekannt. (eis)

Online seit: 20.05.2009

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Trogen, Kantonsbibliothek Appenzell Ausserrhoden, CM Ms. 5
Pergament · 191 ff. · 15 x 11 cm · Frankreich · erste Hälfte des 15. Jahrhunderts
Stundenbuch aus (Ost-?)Frankreich

Der laikale Auftraggeber des Stundenbuchs ist namentlich unbekannt, hat aber deutliche individuelle Spuren hinterlassen: Auf f. 11v liess er sich auf einer ganzseitigen Miniatur kniend darstellen, begleitet von einem Wappen. Ein solcherart prominentes Stifterbild zeugt von beträchtlichen Ambitionen des Auftraggebers, der möglicherweise aus dem Bürgertum stammte. Das Bild ist zudem von einem talentierteren Künstler gemalt als die übrigen Miniaturen in der Handschrift, die holzschnittartiger ausgeführt sind. Das Stundenbuch könnte für den Gebrauch im östlichen Frankreich konzipiert worden sein. Stilistisch handelt es sich um ein Werk von provinziellem Charakter. (eis)

Online seit: 20.05.2009

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Trogen, Kantonsbibliothek Appenzell Ausserrhoden, CM Ms. 6
Pergament · 212 ff. · 18.5 x 13 cm · Nordfrankreich (Paris?) · Mitte des 15. Jahrhunderts
Stundenbuch aus Frankreich

Das Stundenbuch ist nach dem liturgischen Gebrauch der Pariser Horae gestaltet. Es zeichnet sich im Unterschied dazu durch ein reicheres, jedoch qualitativ geringeres Bildprogramm aus: Die Evangelienperikopen sind jeweils mit einem Autorenporträt ausgestattet, das Marienoffizium mit einem vollständigen Zyklus zur Kindheit Jesu. Die Rezeption der Vorlagen der bekannten Pariser Buchmaler über verschiedene Zwischenstufen zeigen viele Missverständnisse oder eigenwillige Umgestaltungen. In ihrer Flächigkeit, der kühnen Zusammenstellung von Farben und den extremen perspektivischen Verkürzungen präsentieren sich die Bilder aber aus einer heutigen Sicht, die an den ästhetischen Normen der Moderne geschult ist, als expressiv und originell. Die Auftraggeberschaft ist unbekannt. (eis)

Online seit: 08.06.2009

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Trogen, Kantonsbibliothek Appenzell Ausserrhoden, CM Ms. 7
Pergament · 108 ff. · 18 x 13 cm · Lille · um 1500
Stundenbuch aus Lille

Die Herkunft aus dem nordfranzösisch-flämischen Grenzbereich ergibt sich aus dem liturgischen Befund, dem Ledereinband der Handschrift mit Plattenstempeln und der Inschrift Robiers Plovrins sowie aus einem Vergleich mit stilistisch verwandten Handschriften. In Claremont bei Berkeley (USA) ist ein weiteres Stundenbuch erhalten geblieben, das vom gleichen Künstler illuminiert wurde. Dieser imitiert, in etwas kruder Manier, den um 1500 in Lille sehr beliebten Stil des Schreibers und Buchmalers Jean Markant. Die Auftraggeberschaft ist unbekannt. (eis)

Online seit: 08.06.2009

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Trogen, Kantonsbibliothek Appenzell Ausserrhoden, CM Ms. 8
Pergament · 104 ff. · 14 x 7 cm · Paris · zweites Viertel des 16. Jahrhunderts
Stundenbuch aus Paris

Das Stundenbuch im schmalen, hohen Format ist ein wirkliches Taschenbuch, in der Rahmengestaltung der Miniaturen mit architektonischem Sockel, bekrönenden Voluten, Putti und Girlanden lässt sich deutlicher Renaissance-Einfluss ausmachen. 16 ganzseitige und 21 kleine, von anderer Hand einfacher ausgemalte Miniaturen bebildern das Buch. Eine ganzseitige Darstellung zeigt das Wappen des Auftraggebers : Es handelt sich um Michel de Champrond (gest. am 1. August 1539), Herr von Ollé, Ratgeber und Zahlmeister des Königs. Damit wird eine durchaus wohlhabende, aber nicht adlige Persönlichkeit aus dem Umkreis des Königshofes fassbar, die sich wohl in den 1530er-Jahren, als schon gedruckte Stundenbücher verbreitet waren, bei einer Werkstatt mittleren Niveaus ein reich ausgemaltes und partiell individuellen Wünschen angepasstes Gebetbuch herstellen liess. (eis)

Online seit: 08.06.2009

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Wil, Dominikanerinnenkloster St. Katharina, M 32
Papier · 112 ff. · 18.5 x 15 cm · St. Gallen · 1543
Augustinus-Regel und Konstitutionen

Nachdem der Rat der Stadt St. Gallen am 2. Mai 1528 die Klausur des Dominikanerinnenklosters St. Katharina aufgehoben und der Konvent sich allmählich aufgelöst hatte, verblieb nur Regula Keller mit zwei Schwestern in den Klostergebäuden, wo sie ungebrochen 1543 die Augustinusregel und die Konstitutionen des Predigerordens abschrieb. Lektüre von Regel und Konstitutionen wurde in reformierten Klöstern stärker betont, entsptrechend dem Charakter der Observanz. (men)

Online seit: 31.07.2009

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Wil, Dominikanerinnenkloster St. Katharina, M 41
Papier · 452 ff. · 21 x 14.5 cm · St. Gallen · 1484
Otto von Passau, Die vierundzwanzig Alten

Das Werk bietet in 24 Reden, die jeweils einem Thema zugeordnet sind, eine christliche Lebenslehre, zusammengefügt aus Sentenzen von mehr als 100 Autoren. Im Spätmittelalter beliebter Text für die Tischlesung, besonders das weitausholende Marienleben des „12. Alten“, welches die Leidensgeschichte Jesu Christi mit dem Schicksal der Maria verknüpft. (men)

Online seit: 31.07.2009

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Wil, Dominikanerinnenkloster St. Katharina, Chronik ("Konventsbuch")
Papier · 187 ff. · 29 x 21.5 cm · St. Gallen · ca. 1481/82-1528
Chronik ("Konventsbuch")

Die in der früheren Forschung mit „Chronik“ bezeichnete Handschrift war das Konventsbuch des Klosters St. Katharina in St. Gallen (61r:...und sol dis also in des convents buoch gesetz werden...). In diesem finden sich chronologisch geordnete Einträge zu wirtschaftlichen Belangen des Konventes. Die Handschrift wurde im Zuge der Reform angelegt, als der Konvent vom Eigen- zum Gemeinschaftsbesitz wechselte. So gestattete das Konventsbuch der Führung von St. Katharina der Gemeinschaft Rechenschaft über den verwalteten Besitz abzugeben und ermöglichte es den Schwestern, über den Verbleib ihrer ursprünglich eingebrachten Güter zu erfahren. Beiträge bezüglich Bautätigkeit, Ausstattung, Scriptorium, Rechtsstreitigkeiten, Zuwendungen, Einträge zu einzelnen Schwestern, Seelsorgern oder Arbeitern als auch sporadisch zur Geschichte des Konventes fanden so Niederschlag in diese Handschrift. (rue)

Online seit: 31.07.2009

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Wil, Dominikanerinnenkloster St. Katharina, Schwesternbuch
Papier · 257/266 ff. · 31 x 23.5 cm · St. Gallen · Anfang der 1480er Jahre (?)
"Schwesternbuch"

Bezeichnung irreführend: meint nicht, wie in der Forschung gebräuchlich, eine Vielzahl von Kurzviten verstorbener Schwestern eines bestimmten Klosters, herausgegeben von Angehörigen der nachfolgenden Schwesterngeneration. Hinsichtlich seines Inhalts ist das St. Galler Schwesternbuch zweigeteilt; seine Anlage erfolgte vermutlich zu Beginn der 1480er Jahre: 1. Teil, f. jr-f. xxiiijv (p. 5-14r der neuen Paginierung): Regesten zur Geschichte des Klosters in den Jahren 1228-1488, mit Verweis auf die betreffenden Urkunden. 2. Teil, f. xxvir-xxxvjr: Briefwechsel der St. Galler Dominikanerinnen mit dem Katharinen-Konvent Nürnberg f. xlviijr-CClvjr: nicht mehr in Briefform (mit Anrede, Grussformel etc.), sondern in Berichtform redigierte, nach Themen gruppierte Resumés der Nürnberger Usanzen; f. CCLIXr-CCLXIVv: Register. (men)

Online seit: 31.07.2009

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Wil, Dominikanerinnenkloster St. Katharina, Urbar
Papier · 99 ff. · 31 x 41.5 cm · St. Gallen · Mitte des 15. Jahrhunderts
Urbar

Beschrieben f. Ir-f. lxxxjv: Verzeichnis der Grundstücke, Höfe und Landstücke mit den darauf ruhenden Leistungen und Einkünften Nach f. 84 ein Faszikel eingelegt mit Register, von Hand um 1600, mit alphabetischer Registratur am Schnitt rechts. (men)

Online seit: 31.07.2009

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Zofingen, Stadtbibliothek, Pa 31
Papier · 136 ff. · 28 x 20 cm · Luzern (?) · 1420er-Jahre (?)
Schachzabelbuch

Die Handschift des Schachzabelbuchs, einer auf dem Schachspiel beruhenden Ständeallegorese, entstand in den 1420er-Jahren, vermutlich in Luzern. 24 lavierte Federzeichnungen zeigen die Vertreter der einzelnen Stände. (red)

Online seit: 31.07.2009

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Zürich, Zentralbibliothek, Ms. Rh. hist. 27
Pergament · A + 99 ff. · 27-28 x 19-20 cm · Reichenau · frühes 9. Jahrhundert / 10. Jahrhundert
Reichenauer Verbrüderungsbuch

Der Hauptteil der Handschrift Ms. Rh. hist. 27, geschrieben im frühen 9. Jh., umfasst das sogenannte Reichenauer Verbrüderungsbuch. In Verbrüderungsbüchern sind die Mitglieder derjenigen Gemeinschaften verzeichnet, mit denen ein Kloster in Gebetsbruderschaft stand, mit der Verpflichtung, die lebenden und verstorbenen Angehörigen in das tägliche Gebet einzuschliessen. Der Einzugsbereich war gross: von der Reichenau nach Süden bis Monteverde und Conques, von Mondsee im Osten bis Fulda und St. Trond im Norden sowie Jumièges im Westen. Verzeichnet sind über 38 000 Personennamen. Die frühesten Einträge wurden über mehrere Jahrhunderte laufend ergänzt und aktualisiert. Nachgebunden sind dem Verbrüderungsbuch 15 Pergamentblätter aus dem 10.-12. Jh., mit Professliste der Reichenau, Namensnachträgen und Urkundenabschriften, vorgebunden sind auf Papier aufgeklebte Streifen mit Verbrüderungsabmachungen und Todesanzeigen aus dem 14.-16. Jh. (ste)

Online seit: 31.03.2011

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