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Heinrich Seuses „Büchlein der ewigen Weisheit“, ein Andachts- und Betrachtungsbuch, stammt aus dem 14. Jahrhundert und ist in hochalemannischer Mundart geschrieben. Meliora Muheim (gest. 1630), spätere Priorin des Klosters Hermetschwil, hat die Pergamenthandschrift von einem Buchbinder in Zürich im Jahr 1598 erworben (Ir).
Online seit: 11.12.2025
Die kleinformatige, in lateinischer Sprache geschriebene Pergamenthandschrift stammt aus dem 14. Jahrhundert. Ihr Hauptteil ist ein „Compendium theologiae moralis“, der 224 Kapitel zu den Grundbegriffen der Glaubenslehre und zur christlichen Lebensführung beinhaltet. Die Herkunft des Manuskripts ist nicht bekannt.
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Die aus der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts stammende Pergamenthandschrift ist in lateinischer Sprache geschrieben. Die Herkunft der Handschrift ist zisterziensisch, seit dem 18. Jahrhundert war sie im Besitz des Zisterzienserordens in Wettingen. Die Handschrift weist zeitgenössische Korrekturen sowie Nachträge aus dem 15. und 16. Jahrhundert auf.
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Die Handschrift auf Pergament und Papier stammt aus der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts und ist vom Schreiber Johannes in hochalemannischer Mundart verfasst. Der Besitzvermerk wurde ausradiert; Albert Bruckners Vermutung, dass das Manuskript im Besitz eines Frauenklosters gewesen war, ist nicht belegt.
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Die Erstellung der liturgischen Pergamenthandschrift geht auf unterschiedliche Jahrhunderte zurück. Der erste Teil entsteht im letzten Drittel des 13. Jahrhunderts, während im zweiten Teil Nachträge aus dem 14. und 15. Jahrhundert zu finden sind. Die Handschrift in lateinischer Sprache war im Besitz der Zisterzienserabtei Chaalis in Nordfrankreich; im 17. Jahrhundert gelangte das Manuskript in den Besitz des Zisterzienserordens in Wettingen.
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Das Lectionarium officii ist eine Handschrift auf Pergament, die nach der Mitte des 13. Jahrhunderts entstanden und in lateinischer Sprache verfasst ist. Die Herkunft des Manuskripts ist nicht bekannt, im 17. Jahrhundert gelangte die Pergamenthandschrift in den Besitz des Zisterzienserordens in Wettingen.
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Am Anfang des 14. Jahrhunderts in lateinischer Sprache geschrieben, enthält die Pergamenthandschrift das Compendium theologicae veritatis von Hugo Argentinensis (1210-1270) sowie das Quaestiones super quatuor libros sententiarum von Guilelmus Rothwell (ca. um 1260). Seit dem 15. Jahrhundert vermutlich in Wettingen, im 18. Jahrhundert war die Handschrift im Besitz des Zisterzienserordens in Wettingen.
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Die Sammelhandschrift, die unter anderem ein deutsches Plenar sowie den Traktat „Gegen den Eigenbesitz im Kloster“ des Heinrich von Langenstein überliefert, wurde wahrscheinlich erst im ausgehenden 15. Jahrhundert in der Kartause Basel zusammengebunden und dort in der Bibliothek der Laienbrüder aufgestellt. Alle Teile der Handschrift wurden im alemannischen Sprachraum geschrieben, Teil 2 wahrscheinlich im Elsass. Die Handschrift enthält Nachträge vom Bader der Kartause, einem Konversen namens Melcher, der unter anderem Hinweise zu einem eigentlich geplanten, aber nicht ausgeführten Zyklus von Apostelbildern niederschrieb.
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Die medizinische Sammelhandschrift enthält unter anderem eine Abschrift des Antidotarium Magnum, eines umfangreichen Kompendiums medizinischer Rezepte, das auf Initiative des Constantinus Africanus in Monte Cassino entstand. Ungewöhnlich an der Abschrift ist insbesondere die Ausstattung mit 22 grossformatigen, ornamentierten und historisierten Initialen.
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Die Handschrift enthält De disciplina scolarium des Ps. Boethius und De compositis verbis des Johannes de Garlandia, beide mit Kommentaren und Ergänzungen. Sie wurde in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts geschrieben, ein Teil ist auf 1498 datiert. Das Buch wurde von mehreren Besitzern benutzt, die zahlreiche Zusätze und Korrekturen anbrachten, darunter auch einfache Federzeichnungen, Versproben und Namen von Schülern. Im frühen 16. Jahrhundert gehörte der Band zur Bibliothek der Kartause Basel, von wo aus es nach der Reformation in die Universitätsbibliothek Basel kam.
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Die Sammlung mit deutschsprachigen Legenden, Predigten und einer kleinen Marienmirakelsammlung ist Ende des 14. Jahrhunderts im ostalemannischen Sprachraum entstanden. Die meisten Legenden gehen auf die deutschsprachige Textfassung zurück, die dem Zürcher Dominikaner Marquard Biberli (ca. 1265 - ca. 1330) zugeschrieben wird und die sonst nur noch in der Solothurner Handschrift S 451 überliefert ist. Der Band wurde spätestens im 15. Jahrhundert aus zwei ursprünglich selbstständigen Einheiten, die jeweils von einem Schreiber geschrieben wurden, zusammengebunden. Die mittelalterliche Provenienz des Bandes ist unbekannt; im 18. Jahrhundert gehörte er in die „Bibliotheca Bruckeriana“ (wahrscheinlich Johann Heinrich Brucker, 1725-1754) und wurde 1808 von der Universitätsbibliothek gekauft.
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In dieser Urkunde erlaubt Karl IV. (1314–1378, 1346 zum römisch-deutschen König gewählt, 1355 zum Kaiser gekrönt) der Gräfin Irmengard von Nassau († 1371), in ihren Dörfern, Gerichten und Städten Wegzölle zu erheben, so wie es zuvor ihr Vater Kraft II. von Hohenlohe-Weikersheim († 1344) getan hatte. Die Einkünfte sollen zur Begleichung der Schulden dienen, die das Reich ihr gegenüber hat. Der Rest eines Wachssiegels von König Karl IV. ist mit einem Pergamentstreifen an der Urkunde befestigt. Das Dokument blieb mehrere Jahrhunderte im Besitz der Familie Hohenlohe und wurde 1969 vom Haus J. A. Stargardt in Marburg an Martin Bodmer verkauft.
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Der Text besteht aus mehr als 9´000 Versen und gehört zum ersten Abschnitt des Dīwān von Jāmī, der den Titel Fātihat al-shabāb („Die Eröffnung der Jugend“) trägt. Trotz ihres Titels versammelt diese Handschrift die lyrische Dichtung, die Jāmī (1414–1494) vom Beginn seiner literarischen Laufbahn bis etwa zu seinem 65. Lebensjahr, also über einen Zeitraum von rund dreissig Jahren, verfasste. Neben mystischen und religiösen Gedichten enthält sie auch mehrere Lobgedichte, die an verschiedene Herrscher gerichtet sind und in denen der Dichter seine Dankbarkeit ausdrückt oder deren Taten rühmt. Die gemalten Bilder stehen in direktem Zusammenhang mit dem Text.
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Aus dem südwestdeutschen Raum stammende franziskanische Choralhandschrift aus der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts. Mit reichhaltigem, dem Oberrheinischen Initialstil entsprechendem Buchschmuck: Grosse Initialen mit flächenfüllendem Fleuronné und Fabeltier-Medaillons. Mit dunkelbraunem Leder bezogener Holzdeckeleinband des 18. Jahrhunderts.
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Sammelband mit Studienmaterialien, geschrieben grösstenteils von Jean Joly (Guardian im Franziskanerkloster Freiburg 1467-1469, 1472-1478, 1481-1510) während dessen Studienaufenthalt in Avignon. Enthält neben zahlreichen Studientexten des Jean Joly Schriften der Franziskaner Johannes de Fontanellis und Matthäus von Acquasparta. Mit braunem Leder bezogener Holzdeckeleinband aus der Werkstatt des Rolet Stoss im Franziskanerkloster Freiburg, 2020 restauriert.
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Durch Friedrich von Amberg (Guardian im Franziskanerkloster Freiburg, † 1432) aus verschiedenen, unabhängig voneinander entstandenen Teilen zusammengestellter und mit Reklamanten versehener Sammelband. Der in zehn Teile gegliederte Band enthält neben Predigtmaterialien u.a. Auszüge aus der Summa de vitiis des Wilhelm Peraldus (Teil 4), den Rationes XIV ad proficiendum in virtute des Ludolph von Sachsen (Teil 5), der Moralia des Franciscus de Maironis (Teil 7) und der Sermones de sanctis des Engelbert von Köln (Teil 10). Spiegel- und Nachsatzblatt aus Pergament, wohl zugunsten der Franziskaner ausgestelltes Testament aus dem 15. Jahrhundert. Mehrere Falzverstärkungen aus Pergament, darunter Fragmente einer kommentierten Handschrift des 13./14. Jhs., eines Grammatiktraktats des 14. Jhs. und einer Urkunde des 14. Jhs. 2021 restaurierter, mit stark abgeriebenem Leder bezogener Kettenband.
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Die dünne Handschrift besitzt einen mit Kunstleder bezogenen Kartoneinband und enthält, wie das Titelschild auf dem Rücken offenbart, einen Text von Pater Moreau, De religione rauracorum. Marcel Moreau (1735–1804), der am Jesuitenkolleg von Pruntrut ausgebildet wurde und danach in die Zisterzienserabtei von Lucelle eintrat, verfasste mehrere Texte zur Geschichte seiner Region, darunter eine Reihe von sechs Abhandlungen über die Rauracia (A141). Die Handschrift A46 greift dieselbe literarische Form auf, um das Thema Religion zu behandeln. Der Haupttext, der in Latein mit einigen Passagen in Französisch verfasst ist, steht auf dem linken Teil jeder Seite und wird rechts durch verschiedene Anmerkungen oder bibliografische Angaben ergänzt. Es handelt sich um ein Arbeitsexemplar, das der Autor offensichtlich korrigiert hat, indem er Wörter oder sogar ganze Abschnitte durchgestrichen, aber auch zahlreiche Ergänzungen angebracht hat.
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Die Papierhandschrift stammt aus dem späten 18. Jahrhundert und enthält eine Sammlung von Bräuchen des Bistums Basel. Sie ist nach thematischen Einträgen wie commune, discussion volontaire, Grandval, obligations („Gemeinde, freiwillige Diskussion, Grandval, Verpflichtungen“) usw. gegliedert, die in alphabetischer Reihenfolge (von Absent [„Abwesend“], S. 1 bis Veuve [„Witwe“] auf S. 255) angeordnet sind. Der Begriff, der sich auf die jeweiligen Bräuche bezieht, steht jeweils am linken Rand und wird durch Auszüge aus Gerichtsakten, die meistens datiert sind, illustriert.
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Diese lateinische Handschrift überliefert einen Abriss der Geschichte des Bistums Basel zur Zeit des Episkopats von Johann Heinrich von Ostein (1628-1646), während des Dreissigjährigen Krieges. Der abgeschriebene Text ist identisch mit dem der Handschrift A1399a. Bevor die Handschrift in den Bestand der Bibliothek des Kollegiums von Pruntrut aufgenommen wurde (Stempel auf dem Pergamenteinband und auf einem der Vorsatzblätter [V3]), gehörte sie dem Kaplan Fidèle Ignace Chariatte (1730–1808): Ex libris F. I. Charrialte sacellani M.G.V. 1766 (Innenseite des Vorderdeckels), dann Henri-Joseph Crelier (1816–1889): Ex libris Henrici Grelier 1841 (V1). Dieser war nach seiner theologischen Ausbildung bei den Jesuiten Lehrer am Gymnasium von Pruntrut, dann Seelsorger in Besançon und schliesslich Pfarrer in Rebeuvelier, bevor er 1871 seines Amtes enthoben wurde.
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Diese lateinische Handschrift überliefert einen Abriss der Geschichte des Bistums Basel zur Zeit des Episkopats von Johann Heinrich von Ostein (1628-1646), die identisch ist mit derjenigen der Handschrift A1339. Diese Abschrift diente als Grundlage für die französische Ausgabe von Les Suédois dans l’évêché de Bâle ou abrégé des faits qui se sont passés dans ce pays sous le gouvernement de Jean-Henri d’Ostein, Evêque de Bâle. Traduit sur l’original latin du P. Sudan, S.J. professeur au collège de Porrentruy, Porrentruy, Imprimerie typographique de J. Trouillat & Cie, 1862. Pater Claude Sudan (1579-1655), dessen Name viel später auf dem Vorsatzblatt dieser Handschrift als Verfasser des Textes hinzugefügt wurde (S. V1), gehörte dem Jesuitenorden an. Er war in Theologie und Philosophie ausgebildet, lehrte in Freiburg und Pruntrut, war Beichtvater des Fürstbischofs von Basel, Johann Heinrich von Ostein (Episkopat 1629-1646), und Verfasser zahlreicher historische Werke. Die sehr regelmässige Abschrift in A1339a wurde sorgfältig geprüft und korrigiert.
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